EN Baskets Schwelm qualifizieren sich als Gruppensieger für die nächste Playoff-Runde!

Depant Gießen 46ers Rackelos – EN Baskets Schwelm (48:48) 89:99

Das war mal ein gelungener Abend! In einer unheimlich ausgeglichenen Begegnung setzten sich die EN Baskets Schwelm gegen die Depant Gießen 46ers Rackelos durch. Der Gameplan der Baskets sah primär vor die Leistungsträger der gegnerischen Mannschaft Johannes Lischka, Donte Nicholas und Tim Uhlemann zu neutralisieren. Aber genau das klappte in der 1.Halbzeit mal gar nicht. Die EN Baskets fingen wieder mit der Starting-Five an, die auch gegen Koblenz den Vorzug erhielt. Beide Teams konnten durch gut umgesetzte „Plays“ zu Körben kommen. Während bei den Blau-Gelben alle Spieler involviert waren, konzentrierte sich das Geschehen auf der anderen Seite mehr auf das genannte Ausnahme-Trio. Vor allem Johannes Lischka war in den ersten 20 Minuten fast „unstoppable“. Als die Gastgeber im 1.Viertel auf 17:12 wegziehen konnten, nahm Head-Coach Falk Möller sein erstes Timeout. Die Unterbrechung verfehlte sein Ziel nicht. Die Baskets holten wieder auf und die Partie war nach 10 gespielten Minuten recht offen.

Im 2.Viertel ging es munter weiter. Die Defensivarbeit war unter beiden Körben nicht unbedingt das Auszeichnungskriterium an diesem Abend. Das Offensivspektakel sollte die primäre Rolle spielen und das Bild über 40 Minuten prägen. Die Baskets-Guards Monty Scott und David Ewald zeigten einen starken Aufbaupart, da sie ihre Spielzüge im richtigen Moment variierten sowie das Tempo bestimmten. Aber einen richtigen Lauf gelang den EN Baskets in der 1.Halbzeit nicht, der die Gießener hätte unter Druck setzen können. Mit einem 48:48 gingen beide Farben dann in die Pausenbesprechung.

Als der 3.Abschnitt begann, ging die kurzweilige Begegnung so weiter, wie sie vor der Halbzeitpause endete. Nach ein paar Baskets-Aussetzern im Rebounding erwischten die 46ers einen ersten Run. Wieder erfüllte eine Auszeit ihren Zweck. Es dauerte nicht mehr lange und der Score war wieder egalisiert. Dennoch konnte der nun starke Donte Nicholas zum Ende des Viertels ein 70:66 herausholen.

Im letzten Viertel verkürzte zunächst Montrael Scott, an diesem Abend der beste Mann auf dem Platz. Anschließend punktete auf der anderen Seite wieder Nicholas. Aber irgendwie erwischten die EN Baskets eine kontrollierte Phase im Angriff und erarbeiteten sich einige „Stops“ in der Defense. Die wilden 5 Minuten des Nkikita Khartchenkov standen jetzt an. Zwei Dreier,einen Korbleger und zwei verwandelte Freiwürfe setzte der Routinier in kurzer Zeit in den Gießener Ring, so dass sich die EN Baskets langsam an den Hausherren vorbeizogen. Spätestens bei den sicher eingenetzten Freiwürfen von Anell Alexis war das Spiel entschieden. Am Ende war es dann Marco Hollersbacher, der zu weiteren Punkten kam. Der junge Forward konnte nach einem Monat Abstinenz wieder ins Geschehen eingreifen. Die Bemühungen der Gießen 46ers waren ungebrochen, das Spiel wieder zu drehen. Doch die EN Baskets fanden immer die richtige Antwort und hielten den Gegner auf Distanz.

Für den Gruppensieger EN Baskets Schwelm geht es in der 2.Playoff-Runde mit 2 Heimspielen weiter. Am kommenden Freitag, den 16.04.2021 um 20:00 Uhr erwarten die Blau-Gelben kurioserweise wieder die Itzehoe Eagles. Anschließend geht es gegen die BSW Sixers am Sonntag, den 18.04.2021 um 18:00 Uhr in der Schwelm ArENa weiter. Beide Spiele werden per Livestream zu sehen sein.

EN Baskets Schwelm: Alexis 19 (5 Rebounds), Schult dnp, Ewald 7, Hollersbacher 13 (5 Rebounds), Meyer-Tonndorf 7, Zahariev 16, Khartchenkov 10, Fiorentino 7 (5 Rebounds), Nürenberg dnp, Scott 20 (10 Assists, 9 Rebounds)

(Fotoquelle: Yvette Kunushevci)

EN Baskets verlieren denkbar knapp in Koblenz!

EPG Baskets Koblenz – EN Baskets Schwelm (31:31) 71:70

Da war eine Menge Pech dabei, aber es war auch mehr drin! Die EN Baskets Schwelm konnten ihre zweite Partie in den Playoffs nicht für sich entscheiden. Mit guten Vorsätzen reisten die Blau-Gelben nach Koblenz und wollten in der Ferne einen ganz wichtigen Sieg holen, standen sich aber zeitweise selbst im Weg. Das Team von Head-Coach Falk Möller fing konzentriert an und konnte mit ein paar guten Aktionen für Kopfschmerzen auf Seiten der Hausherren sorgen. Alexis und Zahariev zeigten hier schon eine gute Punkteausbeute. Als es etwas chaotischer wurde, passten sich die EN Baskets aber unglücklicherweise dem Spielstil des Gegners an, der zwar unheimlich athletisch war, aber offensiv nicht unbedingt das höchste Level in der ProB abrief. Kein Wunder – das Team wurde erst Ende Januar, kurz vor Ende der Wechselfrist, noch einmal ergänzt. Mit einer knappen Führung konnten sich die Gäste in das 2.Viertel retten und verloren in den beiden folgenden Abschnitten immer mehr den offensiven Faden. Unnötige und nachlässige Aktionen prägten das Spiel der Blau-Gelben, und ihre „Unforced Errors“ häuften sich, da die EPG-Basketballer zumindest in der Verteidigung einen Gang hochschalteten. Bis zur Halbzeit war die Begegnung zwar noch ausgeglichen, was auch darauf zurückzuführen war, dass die EN Baskets ihre Defensivarbeit einigermaßen ordentlich und organisiert wahrnahmen. Den Start ins 3.Viertel verpassten Scott und Co. und überließen den Hausherren einen ersten Lauf. Als sie sich wieder fingen, kamen sie wieder heran und schlossen zu den ambitionierten Koblenzern wieder auf. Auch im letzten Viertel boten die EN Baskets erst nicht ihr sonst gutes Teamplay. Die Gastgeber konnten wenig später durch Canty und Lieser aus der Distanz scoren und auf 64:55 davonziehen. Als noch 6 Minuten zu absolvieren waren, bekam das Team von Falk Möller das Spiel wieder unter Kontrolle. Die Aufholjagd begann furios und endete mit einem Doppelpack der Kapitäne. Erst war Fiorentino per Korbleger erfolgreich – es stand 67:67. Oldham netzte zum 69:67 für die Heimmannschaft ein. 36 Sekunden vor dem Ende traf dann Khartchenkov von der Dreierlinie zur Führung. Die EPG Baskets nutzten eine Auszeit für die Besprechung ihres letzten Angriffs, den Oldham nach der Unterbrechung mit einem Sprungwurf von der Baseline zur 71:70-Führung erfolgreich gestaltete. 11 Sekunden waren noch zu spielen als Monty Scott den Ball nach vorne dribbelte und seinen Dreier an den Ring setzte. Khartchenkov holte den Offensiv-Rebound und verfehlte knapp mit der Schlusssirene. Mit etwas mehr Ruhe und Konzentration, vor allem im Angriff, wäre ein Sieg bei den EPG Baskets möglich gewesen. Nun müssen die EN Baskets am 11.04.2021 bei den Depant Gießen 46ers Rackelos gewinnen, um eine Runde weiterzukommen. Auch die Gießener verloren am heutigen Abend ebenfalls mit 1 Punkt Differenz. Das bedeutet, dass in dieser Gruppe jedes Team einmal gewonnen und einmal verloren hat. Die Gewinner des kommenden Spieltags erreichen dann die nächste Runde.

EN Baskets Schwelm: Alexis 20 (7 Rebounds), Ewald 2, Meyer-Tonndorf, Zahariev 18 (8 Rebounds), Khartchenkov 6, Fiorentino 10 (6 Rebounds), Nürenberg dnp, Scott 14 (9 Assists)

(Fotoquelle: Sebastian Sendlak)

EN Baskets starten mit einem Sieg in die Playoffs!

EN Baskets Schwelm – Itzehoe Eagles (41:44) 85:77

Das war aus sportlicher Sicht ein sensationeller Abend! Die EN Baskets Schwelm empfingen in der 1.Runde der diesjährigen Playoffs die favorisierten Itzehoe Eagles und setzten sich am Ende trotz eines dünnen Kaders mit 85:77 durch. Alles deutete auf ein extrem schwieriges Unterfangen gegen den Vize-Meister der Nord-Gruppe hin, weil mit Droste, Schult, Mayr und Hollersbacher gleich 4 Spieler auf Seiten der Gastgeber nicht mitwirken konnten. Auf der Gegenseite fehlte lediglich der routinierte Aufbauspieler Zazai. Pat Elzie, der beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams vor wenigen Wochen abwesend war, stand wieder als Coach an der Seitenlinie. Falk Möller ließ als erstes Scott, Zahariev, Alexis, Meyer-Tonndorf und Fiorentino aufs Parkett, um vor allem für defensive Stabilität zu sorgen. Das 1.Viertel verlief völlig anders als sich die Blau-Gelben das vorgestellt hatten. Mit Zahariev und Fiorentino gerieten gleich zwei Baskets früh in „Foul-Trouble“. Ebenso war die Leistung der Hausherren auf beiden Seiten des Feldes sehr ausbaufähig. Itzehoes Hooper fand schnell in die Partie und sorgte sofort mit seinen „Wühler-Qualitäten“ für viel Unruhe unter dem Korb. Mit der ersten komfortableren Führung der Gäste, entwickelte sich ein einseitiges Spiel. Aber die EN Baskets fingen sich schnell und hielten die Partie dann ausgeglichen.

Dennoch konnte Head-Coach Falk Möller mit der Defense seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. Im 2.Abschnitt ging es für die Gastgeber erneut schwierig los. Monty Scott und David Ewald bemühten sich die Plays zu organisieren. Aber die Eagles sorgten für einen enormen Druck und gaben ihren Gegnern häufig sehr schwere Abschlüsse. Nach 4 gespielten Minuten in diesem Viertel punktete Itzehoes Center Yasin Kolo per „Tip In“. Da stand es bereits 39:24 für die Adler aus dem Norden. Plötzlich griffen die Aktionen der Hausherren auf beiden Seiten des Feldes und die EN Baskets legten einen fulminanten Run bis zur Halbzeitpause hin, der mit zwei erfolgreichen Freiwürfen durch Anell Alexis sein Ende fand. Auf dem Scoreboard leuchtete ein 41:44 auf – das Spiel war wieder offen!

Als das 3.Viertel losging, übernahmen zunächst die Gäste das Kommando und führten schnell mit 7 Punkten. Fiorentino verkürzte per Korbleger, Itzehoes Konradt erhöhte wieder, bis Monty Scott seinen großen Auftritt hatte, in wenigen Sekunden ein Drei-Punkt-Spiel und ein Vier-Punkt-Spiel zum Ausgleich einstreute. Danach bauten die EN Baskets ihren Vorsprung durch cleveres Teamplay aus und lagen zur zweiten kleinen Pause mit 8 Zählern vorne.

Im letzten Abschnitt erhöhte Alexis per Dreier. Anschließend traf Fiorentino aus dem Feld und Khartchenkov auch von jenseits der Dreier-Linie. Die Baskets führten nun mit 76:64 und hatten die Begegnung völlig unter Kontrolle. Adler-Coach Pat Elzie nahm eine Auszeit und stellte seine Jungs wieder neu ein und unterbrach die gute Phase der EN Baskets. Es waren noch etwas mehr als 4 Minuten zu absolvieren, als Hooper per Korbleger zum 76:73 traf. Die Partie drohte wieder zu kippen!

Monty Scott, Fiorentino mit einem Wahnsinns-Dreier aus der rechten Ecke und Zahariev von der Freiwurf-Linie hielten den Favoriten am Ende doch auf Distanz. Nach 6 Jahren gelang den EN Baskets Schwelm ein Sieg in einem Playoff-Spiel in der ProB. Lange können sich die Blau-Gelben aber nicht über den Erfolg freuen, da es bereits am kommenden Sonntag weiter geht. Die EN Baskets reisen dann nach Koblenz, um sich mit den EPG Baskets zu messen, die überraschend ihr Auswärtsspiel in Gießen recht deutlich verloren. Das Spiel findet am 04.04.2021 um 17:00 Uhr statt. Es wird ein Livestream angeboten (wir reichen den Link rechtzeitig nach).

EN Baskets Schwelm: Alexis 15 (7 Rebounds), Ewald 6 Assists (5 Rebounds), Meyer-Tonndorf 5, Zahariev 9 (8 Rebounds), Khartchenkov 10, Forentino 18, Nürenberg dnp, Scott 27 (6 Assists, 11 Rebounds), Wessel 1

(Fotoquelle: Sebastian Sendlak)

EN Baskets Schwelm lösen das Playoff-Ticket!

EN Baskets Schwelm – Itzehoe Eagles (41:47) 91:81

Das war mal ein gelungener Abend! Die EN Baskets Schwelm konnten sich dank einer starken Vorstellung gegen den Tabellenzweiten aus Itzehoe am Ende verdient durchsetzen und die Playoffs der Saison 2020/2021 erreichen. Nicht alle direkten Kontrahenten konnten in ihren Partien Meisterschaftspunkte ergattern, so dass vor dem Nachholspiel bei den TKS 49ers am 20.03.2021 dem Team von Head-Coach Falk Möller die Playoffs nicht mehr zu nehmen sind. Iserlohn und die TKS 49ers gewannen ihre Heimspiele, während die Rheinstars Köln zuhause gegen Bernau das Nachsehen hatten. Durch diese Niederlage bleiben die Domstädter auf Platz 9 der ProB Nord und können auch mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den SC Rist Wedel nicht mehr weiter nach oben klettern.

Die EN Baskets begannen gegen die Itzehoe Eagles mit Scott, Zahariev, Hollersbacher, Meyer-Tonndorf und Fiorentino. Gleich von Anfang an legten die Blau-Gelben mit hohem Tempo los und lagen nach wenigen Minuten mit 11:4 vorn. Doch eine Umstellung in der Defense der Adler bremste die Hausherren etwas aus und zwang sie in ein etwas mühsames Setplay. Bis sich die Offense um Point-Guard Monty Scott darauf eingestellt hatte, war der Meister der Nordstaffel aus der Spielzeit 2019/2020 wieder dran und gestaltete nun das Geschehen auf dem Parkett ausgeglichen. Mit großem Einsatz verteidigten die Baskets am Ende des 1.Viertels einen hauchdünnen Vorsprung. Im 2.Abschnitt ging den Gastgebern aber mehr und mehr die Ordnung in der Defense verloren. Eagles-Guard Stückemann agierte routiniert, Yasin Kolo unter den Brettern dominant und andere Itzehoer sehr zielsicher. Die erfahrenen und gut eingespielten EAdler übernahmen die Partie und lagen zur Halbzeitpause mit 6 Punkten vorne. Die EN Baskets erkämpften sich bis hierhin jeden Zähler sehr hart und ließen die Itzehoer Mannschaft aber nicht davonziehen. Alle Baskets-Akteure hatten eine sehr gute Einstellung und konnten vermehrt kleinere Fehler durch ihr Engagement ausbügeln. Für einen Turnaround bis zur Halbzeitpause reichte es aber nicht mehr.

Zu Beginn der 2.Hälfte hatten eindeutig die Gäste das Sagen auf dem Feld. Die Eagles netzten mehrere gut herausgespielte Würfe ein und schraubten ihre Führung auf 10 Punkte hoch. Die EN Baskets ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen, liefen ihre Setplays gut durch oder setzten kleine Nadelstiche per Fastbreak. Plötzlich griffen auch ihre Bemühungen in der Defensivarbeit und ehe sich die Itzehoe Eagles es so richtig bemerkten, lagen sie nach einem Sprungwurf vom nun stark aufspielenden Dario Fiorentino mit 3 Zählern hinten.

Monty Scott fing sich noch etwas überhastet sein 4. Foul ein und musste die ersten Minuten des 4.Viertels von der Auswechselbank anschauen. Sein Back-up David Ewald führte clever Regie und sorgte für die nötige Ordnung im Angriff der EN Baskets Schwelm. Khartchenkov, Fiorentino und Alexis hielten die knappe Führung und wurden am Ende von Scott und Zahariev beim Scoring entlastet. Die Freiwurfquote der Baskets war an diesem Abend insgesamt eher mittelmäßig. Dennoch präsentierten sich die Blau-Gelben in der entscheidenden Phase von der Freiwurflinie sicher. Die Itzehoe Eagles blieben auch bis kurz vor dem Ende stets gefährlich. Aber an diesem Abend hatte die Heimmannschaft immer eine passende Antwort und holte sich schließlich sogar den direkten Vergleich, der aber für die Platzierung in der Tabelle keine Rolle mehr spielte.

Am nächsten Samstag treten die EN Baskets Schwelm im Nachholspiel gegen die TKS 49ers an. Erst danach werden die Playoff-Termine feststehen.

EN Baskets Schwelm: Alexis 15 (5 Rebounds), Schult dnp, Ewald (5 Assists), Hollersbacher 13, Meyer-Tonndorf 6, Zahariev 12 (9 Rebounds), Radtke dnp, Khartchenkov 10, Fiorentino 16 (6 Rebounds), Nürenberg dnp, Scott 19 (8 Assists, 6 Rebounds)

(Fotoquelle: https://www.instagram.com/dirk.ansorge.fotografie/?hl=de )

EN Baskets Schwelm zittern sich im Overtime-Krimi zum Sieg in Bernau!

LOK Bernau – EN Baskets Schwelm (35:33; 69:69) 78:79

Die EN Baskets gingen trotz Verletzungssorgen und etwas dünn auf der Big-Man-Position ausgestattet mit viel Eifer in ihre Auswärtspartie in Bernau. Head-Coach Falk Möller entsandte zunächst Scott, Alexis, Meyer-Tonndorf, Fiorentino und Zahariev aufs Feld und sah, wie sich die Mannschaften erst beschnupperten, ehe es immer schneller und intensiver wurde. Das Scoring eröffneten die Hausherren mit einem erfolgreichen Dreier und fingen sich auf der Gegenseite direkt einen Feldkorb ein. Zwischen der 3. und 8. Spielminute wirkten die EN Baskets konzentriert und liefen ihre Angriffssysteme gut durch. Sie entwickelten gute Abschlussmöglichkeiten, die sie auch hochprozentig nutzten. In den letzten beiden Minuten des 1.Viertels fielen die die Blau-Gelben dann in ein kleines Loch und kassierten sich nach einem 15:15 gleich 5 unbeantwortete Bernauer Zähler.

Auch zu Beginn der 2.Periode wirkten die Gäste etwas unorganisiert und erlaubten der LOK einen kleinen Lauf. Nach der folgenden Auszeit war noch keine Ordnung in den Aktionen der Baskets zu erkennen. Bernau lag mit 27:18 vorn als Kapitän Khartchenkov mit einigen erfolgreichen Würfen, darunter ein „Four-Point-Play“ und ein „Three-Point-Play“, Verantwortung übernahm. Wenig später lagen die EN Baskets mit 31:27 vorn, gaben die Führung aber in den letzten 3 Sequenzen leider wieder ab.

Der 3. Abschnitt gehörte gänzlich den EN Baskets. Mit mannschaftsdienlichem Spiel übernahmen sie die Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz. Erst gelang ihnen erst einmal die Führung zu erkämpfen und anschließend auf über 10 Punkte auszubauen. Den positiven Trend führten sie auch zu Beginn des 4.Viertels fort. Nach 2 Punkten von Marco Hollersbacher lagen die Blau-Gelben sogar mit 14 Zählern vorne. Anstatt das Polster sicher zu verwalten und die LOK auf Distanz zu halten, schlich sich mal so richtig das „Zitter-Händchen“ in die Aktionen der Gastmannschaft ein. Punkt um Punkt holten die Bernauer auf. Einen wichtigen Einwurf an der Seitenlinie brachte Monty Scott 12 Sekunden vor Schluss nicht an den Mann. Die Nerven lagen blank, als anschließend LOKs Guard Carpenter nach Foul 2 seiner 3 Freiwürfe zur Bernau-Führung erzielen konnte. Die EN Baskets hatten für einen herausgearbeiteten Wurf noch Zeit, setzten diesen aber daneben. Scott erwischte den Offensiv-Rebound und wurde beim Korbwurf gefoult. Mit der Chance die Partie beim Spielstand von 68:69 für die Gastgeber, von der Freiwurflinie zu entscheiden, setzte der Guard den ersten Freiwurf daneben, den zweiten rein. Die LOK nahm ihre finale Auszeit, um das letzte Play zu besprechen. Ihr anschließender Angriff brachte nichts mehr ein. Das Spiel musste in der Verlängerung entschieden werden!

In der Overtime ging es wieder turbulent her. Erst erarbeitete sich Bernau einen Vorteil. Khartchenkov netzte wieder wichtige Dreier ein – Gleichstand und 2 Minuten zu gehen. LOKs Carpenter konterte spektakulär ebenfalls von jenseits der Dreierlinie. Spielstand 78:75 für die LOK Bernau. In der folgenden Offensiv-Sequenz wurde Alexis gefoult, der beide Freiwürfe zum 78:77 traf. Weitere Bemühungen beider Farben brachten 60 Sekunden lang nichts Zählbares ein. 2,9 Sekunden vor dem Ende der Extrazeit foulte die LOK Baskets-Power-Forward Dario Fiorentino beim Drei-Punkte-Wurf. Der Routinier und Co-Kapitän des Teams netzte 2 seiner Versuche zur erneuten Führung ein. Die letzte Verteidigung sollte es nun für die Blau-Gelben richten. LOK Bernaus Versuch brachte nichts ein – der Traum der EN Baskets von den Playoffs 2020/2021 lebt weiter!

In der kommenden Woche erwarten die EN Baskets die Itzehoe Eagles. Tip-Off ist am 13.03.2021 um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa. Hier ist der Link für den kostenpflichtigen Livestream: https://tickets-enbaskets.reservix.de/tickets-livestream-en-baskets-schwelm-itzehoe-eagles-in-schwelm-schwelm-arena-am-13-3-2021/e1621699

ACHTUNG: Der Livestream ist spätestens bis um 18:30 Uhr am Spieltag buchbar!!!

EN Baskets Schwelm: Alexis 16 (9 Rebounds), Ewald, Hollersbacher 7, Meyer-Tonndorf 5, Zahariev 18 (10 Rebounds), Radtke dnp, Khartchenkov 20, Fiorentino 4, Nürenberg, Scott 9 (7 Assists, 8 Rebounds)

(Fotoquelle: Angela Grewe)

 

EN Baskets Schwelm – Gegen die ART Giants Düsseldorf gibt es den 9.Sieg der Saison!

EN Baskets Schwelm – ART Giants Düsseldorf (44:37) 86:77

Nach 3 Niederlagen in Folge konnten die EN Baskets Schwelm endlich wieder einen Erfolg verbuchen. Am Samstagabend setzte sich das Team von Falk Möller gegen den 5.Platzierten ART Giants Düsseldorf mit 86:77 durch und hielt den Traum von der Playoff-Teilnahme am Leben. Die Baskets begannen entschlossen aber nervös. Der Angriff der Blau-Gelben rollte gut an und konnte sich immer wieder gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt durchsetzen. Allerdings war die Defense der Blau-Gelben im 1.Viertel noch recht löchrig. Und wenn es mal klappte, dann erlaubten sie den Düsseldorfern immer wieder Offensiv-Rebounds. So war es auch eine logische Folge der Nachlässigkeiten auf Seiten der Hausherren, dass die Giants nach 10 Minuten vorne lagen.

Im 2.Viertel erwischten die EN Baskets ihre beste Phase der Partie. In der Defense funktionierten die Abläufe und die Abpraller wurden nun besser gesichert. Ganze 9 Punkte erlaubten die Gastgeber den ART Giants und erarbeiteten sich eine 7-Punkte-Führung. Dabei stach nicht unbedingt eine einzelne Personalie heraus. Vielmehr war es eine recht ansehnliche Teamleistung, die erfolgsversprechend wirkte und guten Basketball präsentierte. Leider musste Daniel Mayr kurz vor Ende der 1.Halbzeit nach einer Korbaktion verletzt vom Platz. Die erste Diagnose weist auf eine Muskelverletzung im Fuß hin. Eine MRT-Untersuchung wird folgen.

Den Start in die 2.Halbzeit verschliefen die Hausherren dann aber fast schon traditionell. Mikutis und Gefolgschaft kam immer wieder zu einfachen Abschlüssen. Die EN Baskets hatten Mühe ihre Plays ordentlich durchzulaufen und Zählbares zu generieren. Es waren aber vor allem die jungen Akteure David Ewald und Marco Hollersbacher, die in dieser Phase Verantwortung übernahmen. Dario Fiorentino sorgte dann auch für Entlastung, als er einige Würfe setzen konnte und den Defensiv-Rebound mehr und mehr dominierte. Nach 3.Vierteln waren die EN Baskets Schwelm immer noch vorne und führten verdient mit 62:55.

Es brachen die letzten 10 Minuten an und Nervosität kam auf Seiten der Gastgeber auf. Vielleicht wollten sie endlich die Entscheidung und verkrampften stattdessen. Die Giants kämpften sich noch einmal ins Spiel rein und machten nun gewaltig viel Druck. Es waren noch 5 Minuten zu absolvieren, als Düsseldorfs Dennis Mavin auf 68:67 verkürzte. Monty Scott antwortete per Lay-up, Hollersbacher erhöhte mit einem „And-1“ und später waren es Fiorentino und Alexis, die von der Freiwurflinie keine Nerven zeigten. Zum Ende hin gelangen den EN Baskets dann auch starke Aktionen in der Verteidigung, die den Sieg sicherten.

EN Baskets Schwelm: Alexis 11 (6 Rebounds), Schult dnp, Ewald 9, Hollersbacher 21, Meyer-Tonndorf 3, Zahariev 16 (5 Assists), Radtke dnp, Khartchenkov 3 (5 Rebounds), Fiorentino 9 (9 Rebounds), Nürenberg dnp, Scott 14 (5 Assists, 7 Rebounds), Mayr

(Fotoquelle: Angela Grewe)

EN Baskets Schwelm – Nix zu holen gegen den Spitzenreiter aus Bochum!

VfL SparkassenStars Bochum – EN Baskets Schwelm (53:39) 94:75

Anders als Hinspiel, als sich beide Mannschaften mit wenig gelungenen Korbaktionen duellierten, gestaltete sich die Auswärtspartie der EN Baskets Schwelm bei den SparkassenStars Bochum eher offensivträchtig. Den Blau-Gelben war klar, dass sie mit der „Mauer-Taktik“ vom Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Liga heute nichts erreichen konnten. Die Bochumer waren darauf eingestellt und stellten von Beginn an klar, wer Herr im Hause war. Bereits wenige Sekunden nach dem Tip-Off eröffneten die Gastgeber das Scoring per Dreier. Mit hohem Tempo setzten sie die EN Baskets unter Druck und sorgten gerade in den beiden ersten Vierteln für Turnover, die konsequent ausgenutzt wurden. Monty Scott verletzte sich früh in der Partie an der Hand und wurde von David Ewald vertreten. Der US-Amerikaner kehrte später aber wieder auf das Feld zurück. Ewald versuchte Ordnung in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen und zeigte einen guten Aufbaupart. Problematisch wurde es für die Gäste als Bochum Feuer fing und seine Angriffe hochprozentig abschloss. Es war für die EN Baskets folglich eine Menge Aufwand nötig, das Ergebnis nach dem 1.Viertel nur bei 29:17 zu halten.

Ab dem 2.Abschnitt legten sie dann ein wenig den Respekt vor dem Favoriten ab und spielten mit. Die Plays wurden etwas besser durchgespielt und in der Defense gelangen auch ein paar „Stops“. 2 Minuten waren bis zur Halbzeitpause zu absolvieren und die EN Baskets lagen nur mit 7 Zählern hinten. Ein paar unnötige Ballverluste ihrerseits münzten die SparkassenStars in Zählbares um und führten zur Sirene mit 53:39.

Gleich zu Beginn des 3.Viertels schienen die EN Baskets Schwelm noch gedanklich in der Kabine zu sein. Bochum hingegen war hellwach und baute mit schnellen Angriffen ihren Vorsprung aus und ließ überhaupt keine Zweifel daran, wer Als Sieger vom Platz gehen sollte. Die Begegnung war früh entschieden. Aber dennoch versuchten die EN Baskets weiter ihre Offensive ordentlich durchzulaufen.

Unter dem eigenen Korb hatten sie zwar athletisch das Nachsehen, agierten aber weiter mit einer Mann-Mann-Verteidigung und konnten gerade in den letzten Minuten des Spiels noch gute Aktionen präsentieren. Das Rebounding und die Freiwurfquote war im Vergleich zum Spiel der Vorwoche gegen die Sixers sichtlich verbessert. Für die EN Baskets Schwelm gilt es nun, sich auf die nächste Pflichtaufgabe gegen die ART Giants Düsseldorf einzustellen. Das wichtige Spiel der Blau-Gelben gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt findet am 27.02.2021 um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa statt.

EN Baskets Schwelm: Alexis 4, Ewald 6, Hollersbacher 11 (6 Rebounds), Meyer-Tonndorf 5, Zahariev 2 (5 Rebounds), Radtke 1, Khartchenkov 8 (6 Rebounds), Fiorentino 9, Nürenberg, Scott 21 (5 Assists), Mayr 8

(Bildquelle: Sebastian Sendlak)

EN Baskets – Fehlende taktische Disziplin führt zur Niederlage gegen die BSW Sixers!

EN Baskets Schwelm – BSW Sixers (33:30) 61:65

Die EN Baskets und die BSW Sixers präsentierten in der Schwelm ArENa ein weiteres Low-Scoring-Game. Bereits am Mittwoch endete eine Partie der Blau-Gelben mit einer niedrigen Punkteausbeute. Leider zogen in beiden Spielen die EN Baskets den kürzeren und gaben wichtige Punkte in der Meisterschaft ab. Das Team von Falk Möller begann erneut mit einer etwas veränderten Start-Formation, konnte aber im 1.Viertel nur mühsam zu Korberfolgen kommen. Die Gäste wirkten wesentlich sicherer und erzielten auch einfachere Punkte. Das 16:19 aus Sicht der EN Baskets kam dadurch zustande, da die Hausherren zum Ende des Abschnitts sich etwas fingen und durch ein paar gelungene Defense-Aktion einfachere Offensivsequenzen bekamen.

Im 2.Viertel machten die Gastgeber so weiter und konnten auch ein wenig ihre Plays im Angriff stabilisieren und aus ihnen etwas Profit schlagen. Kapitän Khartchenkov traf wichtige Würfe. Ein wenig später gelangen den EN Baskets weitere Treffer, so dass sie sich beim Spielstand von 33:26 ihren höchsten Vorsprung erarbeiteten. Es war bis zur Halbzeitsirene aber noch 4 Minuten zu spielen. Die Gäste aus Sandersdorf ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hielten an ihrem Stil fest und verkürzten bis zur Pause auf 33:30.

Im 3.Abschnitt war auf beiden Seiten Kampf und Krampf vorherrschend. Beide Teams neutralisierten sich fast gänzlich und einfache Würfe entwickelten sich kaum noch. Mit Ach und Krach verteidigten die EN Baskets ein kleines knappes Polster und wollten im letzten Viertel den Sack zu machen.

Dieses gelang ihnen aber nicht. Zwar blieb die Partie bis zum Ende einigermaßen spannend, aber die zwingenden und klareren Aktionen zeigten vorwiegend die BSW Sixers. In der letzten Minute gelang den Gästen ein kleiner entscheidender Lauf, den die Hausherren nicht mehr produktiv beantworten konnten.

Mit etwas mehr Ruhe und spielerischer Disziplin wäre ein Sieg der Blau-Gelben auch an diesem Abend möglich gewesen. Wie so oft in dieser Saison hatten die EN Baskets in einer Partie die Gelegenheit zu gewinnen, packten aber dann nicht zu. Mit der aktuellen Leistung gelingt es ihnen die starken Mannschaften der ProB offensiv etwas zu bremsen. Allerdings fehlt dann im Angriff häufig die nötige Cleverness und spielerische Disziplin.

In den verbliebenen Pflichtaufgaben muss die Truppe um die Kapitäne Khartchenkov/Fiorentino wieder zu ihrer Form finden, sonst wird es in 2020/2021 nichts mehr mit Playoffs.

EN Baskets Schwelm: Alexis 7, Schult dnp, Ewald 3, Hollersbacher 9 (5 Rebounds), Meyer-Tonndorf 4, Zahariev 8 (5 Rebounds, 5 Assists), Khatchenkov 18, Fiorentino 3, Nürenberg dnp, Scott 2, Mayr 7

(Fotoquelle: Sebastian Sendlak)

 

 

EN Baskets und Bochum sorgen nicht für die nötige Basketball-Romantik!

EN Baskets Schwelm – VfL SparkassenStars Bochum (27:29) 51:57

Das Nachholspiel des 9. Spieltages zwischen den EN Baskets Schwelm und den VfL SparkassenStars Bochum war taktisch sehr geprägt, aber für den hiesigen Zuschauer eher zum Wegschauen. Die EN Baskets Schwelm hatten von Anfang an vor, den Angriff der SparkassenStars zu neutralisieren, was über weite Strecken des Spiels auch gut gelang.

Als das 1.Viertel begann, tasteten sich beide Farben erst einmal ab und wollten nicht so richtig auf Risiko gehen. Selbst die Führung wechselte 2-3 Mal – aber wirklich absetzen konnte sich kein Team. Sowohl die Blau-Gelben als auch die SparkassenStars setzten von Anfang an auf eine Ball-Raum-Verteidigung, welche auf beiden Seiten des Feldes die Angriffsbemühungen fast zum Erliegen brachte. Aus Sicht der EN Baskets Schwelm war es das richtige Mittel, die „High-Speed-Offense“ ihrer Gegner zu bremsen. Selbst beim 15:18 nach 10 Minuten war ein Sieg gegen den Tabellenführer noch drin, der sich schwer tat einen spielerischen „Flow“ zu finden.

Die Partie änderte sich auch im 2.Viertel kaum. Beide Mannschaften hielten an ihrer Zonen-Verteidigung gänzlich fest, so dass die Angriffsaktionen noch deutlicher ins Stocken gerieten. Schreckliche Abschlüsse, Ballverluste und schlechte Entscheidungen waren auf beiden Seiten zu sehen, da das Verharren am „Gameplan“ von beiden Teams praktiziert wurde. Offensiv konnte auf Seiten der Baskets nur Zahariev an seine Zahlen herankommen. Bei Bochum gelang dieses auch nur Niklas Geske, dem ehemalige Guard der Baskets aus der Saison 2018/2019. Die konsequente Zerstörung der gegnerischen Plays wurde weiterhin erfolgreich umgesetzt. Mit 27:29 ging es in einem „Low-Scoring-Game“ dann zum Pausentee.

Gleich zu Beginn des 3.Viertels glichen die Hausherren durch Hollersbacher aus. Seine Freiwürfe im folgenden Angriff nutzte der junge Forward zur Führung seiner Mannschaft aber nicht. Geske antwortete per Dreier und 7 weitere Punkte der Bochumer blieben unbeantwortet. Erst in der letzten Minute dieser Periode verkürzte Monty Scott auf 33:39. Mit diesem Ergebnis gingen die Kontrahenten in das letzte Viertel.

Als die finalen 10 Minuten begannen, erwischten die EN Baskets einen 8:0-Lauf, der eine knappe Führung für sie einbrachte. Rückkehrer Khartchenkov, der nach seinem Bänderriss wieder auf dem Parkett stand, erhöhte wenig später auf 44:41. Bis zum 48:49 gab es aus Sicht der EN Baskets eine realistische Chance, den Sieg gegen den Ligaprimus zu erkämpfen. 2 Bochumer Dreier in den letzten beiden Minuten sorgten für die Entscheidung. Die letzten Angriffsbemühungen der EN Baskets blieben erfolglos, so dass sich der Spitzenreiter der ProB-Nord am Ende die Meisterschaftspunkte einheimste.

Am Samstag, den 13.02.20221 haben die EN Baskets Schwelm erneut ein Heimspiel. Dann geht es gegen die BSW Sixers. Die Sandersdorfer konnten ihre letzten 5 Partien für sich entscheiden und sind aktuell das Team der Stunde in der ProB.

EN Baskets Schwelm: Alexis 4, Ewald 2 (5 Assists), Hollersbacher 8 (8 Rebounds), Meyer-Tonndorf 3, Droste dnp, Zahariev 14 (6 Rebounds), Radtke dnp, Khartchenkov 9 (5 Rebounds), Fiorentino, Nürenberg dnp, Scott 9 (7 Rebounds), Mayr 2 (8 Rebounds)

(Fotoquelle: Sebastian Sendlak)

EN Baskets Schwelm – Auswärtscoup in Wedel dank geschlossener Teamleistung!

SC Rist Wedel – EN Baskets Schwelm (35:33) 69:75

Beim SC Rist Wedel mussten die EN Baskets Schwelm weiterhin auf ihren Kapitän Nikita Khartchenkov verzichten. Unter der Woche erwischte es dann Felix Meyer-Tonndorf, der sich im Training am Sprunggelenk verletzte und für das Spiel in Schleswig-Holstein nicht rechtzeitig fit wurde. Zudem klagte Dario Fiorentino über Knieschmerzen und wird sich in den nächsten Tagen einer MRT-Untersuchung unterziehen müssen. Er biss auf die Zähne und trat die Reise mit an und sorgte für Entlastung auf den „Großen Positionen“. Coach Falk Möller stellte mit Scott, Ewald, Zahariev, Alexis und Mayr eine etwas veränderte Starting-Five auf.

Den Start in das 1.Viertel erlebten beide Mannschaften recht nervös und tauschten zunächst einige Turnover aus. Allmählich konnten die EN Baskets die Kontrolle über das Geschehen übernehmen und fanden früh in Milen Zahariev ihren besten Scorer dieser Phase. Der SC Rist Wedel hingegen hatte noch nicht seine Form gefunden und ließ die Blau-Gelben nach 10 Minuten auf 22:12 davonziehen.

Ab dem 2.Viertel änderte sich aber das Bild des Spiels. Während die EN Baskets mühsam zu Korberfolgen kamen, erwischten die Hausherren einen guten Run und holten erst auf und gingen nach 15 Minuten das erste Mal in Führung. Die EN Baskets wechselten munter durch und mussten ungeplant die Rotation ein wenig verändern, da Anell Alexis unglücklich agierend sich früh in „Foul-Trouble“ brachte. Glücklicherweise konnten sich die Blau-Gelben zum Ende der 1.Hälfte etwas fangen und das Spiel noch offen halten.

Im 3.Abschnitt mussten die EN Baskets die Schützen des SC Rist Gorbachov und Haymond wesentlich besser in Schach halten. David Ewald gelangen gleich zu Beginn 2 wichtige Steals, welche den Baskets anschließend zwei einfache Abschlüsse und die Führung einbrachten. Wedel reagierte und nahm sofort eine Auszeit. Die EN Baskets ließen sich durch die Unterbrechung nicht stören und machten aggressiv weiter und erhöhten ihren Vorsprung auf 13 Zähler. Wedel hielt sich aber an den Spielplan und ließ sich einfach nicht abschütteln.

Spätestens zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Gastgeber dann auch wieder dran. Die Begegnung gestaltete sich nun ausgeglichen. Die EN Baskets verteidigten lange eine knappe Führung, gaben diese aber 2:30 Minuten vor dem Ende wieder ab. Gezwungen eine Auszeit zu nehmen, ordneten sie ihre taktische Ausrichtung erneut. Nach dem Timeout wurde es zunächst erst einmal wild. Wedel lag mit 64:63 in Führung, als Hollersbacher einen Dreier einnetzte. Der anschließende Angriff der Wedeler bleib erfolglos und Zahariev erhöhte auf 68:64. Erneut hieß es Auszeit für die Heimmannschaft. Ihre besprochene Offensive brachte keine Punkte ein, so dass sie sofort per Foul Monty Scott an die Freiwurflinie schickten. Der Baskets-Guard erhöhte auf 70:64. Danach blieben die „Stop-The-Clock-Aktionen“ der Hausherren erfolglos, da die Blau-Gelben in der entscheidenden Phase von der Freiwurflinie sicher einnetzten – im Verlauf des Spiels war die Quote recht mittelmäßig. Der Sieg der EN Baskets ist auf eine geschlossene Teamleistung zurückzuführen und aufgrund der Ausfälle noch höher zu bewerten.

Bereits am kommenden Mittwoch, den 10.02.2021 müssen die EN Baskets Schwelm wieder ran. Um 20:00 Uhr ist dann Sprungball gegen die VfL SparkassenStars Bochum, dem Tabellenführer der ProB-Nord. Der Livestream ist am Spieltag bis 19:00 Uhr buchbar. Hier der Link: https://tickets-enbaskets.reservix.de/tickets-livestream-en-baskets-schwelm-sparkassenstars-bochum-in-schwelm-schwelm-arena-am-10-2-2021/e1621693

EN Baskets Schwelm: Alexis 7, Schult dnp, Ewald 4, Hollersbacher 14 (6 Rebounds), Droste 1, Zahariev 18 (5 Assists, 8 Rebounds), Radtke dnp, Fiorentino 6, Nürenberg, Scott 16 (7 Assists, 6 Rebounds), Mayr 9 (7 Rebounds)

(Fotoquelle: Sebastian Sendlak)

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