EN Baskets Schwelm -Testspielerfolg in Gießen!

Depant Gießen 46ers Rackelos – EN Baskets Schwelm (39:45) 72:79

Die Fahrt nach Gießen sollte den EN Baskets Schwelm eine kleine Kostprobe sein, was das Team womöglich in der kommenden Spielzeit erwarten könnte. Aufgrund kleinerer Krankheitserscheinungen und Blessuren konnten die Blau-Gelben mit nur 7(!) Spielern nach Gießen reisen. Mit deutlicher Verspätung am Freitagabend angekommen, stieß man auf eine Menge Verständnis des Kontrahenten aus der ProB-Südstaffel, so dass für die EN Baskets eine ordentliche direkte Spielvorbereitung möglich war – danke an die Kollegen in Gießen!

Die Partie selbst fing unspektakulär an. Beide Mannschaften bewegten den Ball und suchten die Möglichkeiten, eine gute Position für ihre Werfer zu finden. Die Rackelos präsentierten sich stark von der Dreierlinie und ließen Khartchenkov und Co. nicht davonziehen. Der Baskets-Kapitän fing schnell Feuer und netzte einige Distanzwürfe ein. Im weiteren Verlauf des 1.Viertels versuchten die Gäste in erster Linie ihr „Inside-Outside-Game“ zu etablieren, was für diese Phase der Preseason auch einigermaßen gut gelang. Daniel Mayr nutzte die guten Anspiele zu einfachen Punkten. Und wenn der Ball nicht sein Ziel fand, dann war meistens Milen Zahariev da und kassierte den Offensiv-Rebound ein. Der Bulgare machte erneut ein gutes Spiel und sorgte stets für eine Portion zusätzlicher Energie auf dem Platz. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Blau-Gelben einen knappen Vorsprung, den sie gleich zu Beginn des 3.Abschnitts mit einem 10:0-Lauf ausbauten. Alexis gelang zwei Drei-Punktspiele und „Wühler“ Zahariev schloss zweimal per Korbleger ab.

Die anschließende Gießener Auszeit brachte einen kleinen Bruch ins Angriffsspiel der EN Baskets. Die Ordnung ging verloren! Dieses Tief der Blau-Gelben wussten die Gießener für sich zu nutzen und kamen noch einmal gefährlich ran. Knapp 5 Minuten vor dem Ende der Begegnung glichen die Gastgeber sogar zum 67:67 aus. Doch der nächste „Run“ gehörte dem Team von Head-Coach Falk Möller. Plötzlich regierte die Ordnung in den Plays und in der Defense sorgten sie für zwei wichtige Turnover.

EN Baskets Schwelm: Alexis 18, Meyer-Tonndorf 7, Zahariev 16, Radtke 1, Khartchenkov 21, Scott 2, Mayr 14

EN Baskets Schwelm – Niederlage gegen athletische Youngsters aus Ulm!

Orange Academy – EN Baskets Schwelm (28:17) 64:54

Das Spiel der EN Baskets Schwelm gegen die Orange Academy aus Ulm am Sonntagmittag sollte einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Saison geben. Allerdings wurde die Partie mit hoher Intensität geführt und es „knallte“ an allen Ecken und Enden. So richtig ansehnlich war die Auseinandersetzung nun wirklich nicht. Der Südvertreter der ProB wollte mit einer aggressiven und beherzten Verteidigungsarbeit das Geschehen früh an sich reißen und schnell eine Duftmarke setzen. Defensiv hielt die Mannschaft um Kapitän Nikita Khartchenkov gut mit – offensiv ist aber noch einiges zu tun. In erster Linie lag es aber noch daran, dass Anell Alexis und Montrael Scott noch wenige oder gar keine Teameinheiten bisher wahrnehmen konnten und an einer guten Verteidigung des Gegners.

Da Hollersbacher und Zahariev (Adduktorenverletzung) fehlten, stellten sich Scott, Ewald, Khartchenkov, Alexis und Mayr zum Sprungball auf. Die erste Führung gehörte den EN Baskets, die gleich zwei gute Angriffe auf den Platz brachten und erfolgreich abschlossen. Danach fiel aber nicht mehr viel. Das Ergebnis nach dem 1.Viertel hieß 11:11 und zeigte deutlich, dass die Baskets trotz der fehlenden Automatismen in der Offense, in der Verteidigung dagegenhielten.

Die Angriffsbemühungen im 2.Abschnitt wurden qualitativ nicht unbedingt besser. Die Fehler im Setplay und die Flüchtigkeitsfehler der EN Baskets wurden konsequent durch die Ulmer mit Fast-Breaks beantwortet, so dass die Orange Academy zur Halbzeit mit 28:17 vorne lag.

Ein Zwischenspurt der Ulmer Youngsters zu Beginn des 3.Viertels zwang die EN Baskets zu einer frühen Auszeit. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht.  Danach deutete das Team von Falk Möller sein Können an. Monty Scott übernahm und bekam die Offense seiner Mannschaft immer besser unter Kontrolle. Doch auch dem Point-Guard der Blau-Gelben war der Trainingsrückstand, vor allem im Bereich der Ausdauer, deutlich anzumerken – verständlich! Mit viel Einsatz gelang es den Schwelmern den Rückstand streckenweise wieder einstellig zu gestalten.

Die letzten 10 Minuten der Begegnung war gänzlich ausgeglichen. So langsam fanden auch die Schwelmer Schützen von der Dreierlinie das Ziel, doch die Balance das Verhältnis zwischen Feldkörbern und Dreiern passte heute noch nicht. Am Ende reichte es nicht zum Sieg der EN Baskets Schwelm gegen eine Mannschaft, die in der Süd-Gruppe wohl zu den Playoff-Kandidaten zählen wird.

„Mir hat das Spiel in der Defensive recht gut gefallen. Positiv überrascht war ich auch von unserem Reboundverhalten. Wir müssen im Angriff genauso physisch arbeiten, wie wir es in der Verteidigung getan haben. Dann sollten wir auf einem guten Weg sein. Es ist noch früh in der Preseason. Die Mannschaft muss sich erst einmal finden, dann sieht das Ganze auch etwas anders aus.“ so Geschäftsführer Omar Rahim.

EN Baskets Schwelm: Alexis 12 (5 Steals), Ewald 3, Meyer-Tonndorf 8, Radtke. Khartchenkov 7 (7 Rebounds), Fiorentino 6 (7 Rebounds), Nürenberg, Scott 16, Mayr 2 (6 Rebounds).

EN Baskets Schwelm – Mit schweren Beinen gegen starke WWU Baskets!

WWU Baskets Münster – EN Baskets Schwelm (48:34) 80:56

Da gab es im Finale des Vorbereitungsturniers der BG Hagen nicht viel zu holen. Die EN Baskets Schwelm mussten sich gegen die WWU Baskets Münster messen, die sich im Semifinale gegen die Rheinstars Köln behaupteten. Die Münsteraner sind bereits seit einigen Wochen im Training, während die Blau-Gelben erst in der vergangenen Woche die Vorbereitung einleiteten. Die Mansnchaft von Coach Kappenstein wirkte frischer und brachte mehr Tempo auf das Feld, als die EN Baskets und konnten schnell zweistellig davonziehen. Das Team von Falk Möller hingegen versuchte wie am Vortag primär seine Spielzüge durchzulaufen und hatte eine Menge Physis gegen sich, die in dieser frühen Phase der Preseason reichte, um Schwierigkeiten zu bereiten. Positiv war, dass die Mannschaft um Kapitän Nikita Khartchenkov häufig den Big Man in ihren Plays suchte. Nutznießer war in den meisten Situationen Daniel Mayr, der am Ende mit 18 Punkten und 9 Rebounds die Statistiken in beiden Kategorien anführte. Ansonsten wirkten die Schwelmer von Minute zu Minute etwas müder. Das ist für die 1.Trainingswoche nichts Außergewöhnliches. Am Ende stand es 80:56 für die Domstädter, die auch in der Saison 2020/2021 zum Favoritenkreis im Kampf um die Meisterschaft in der ProB gehören werden.

Trotz der Deutlichkeit des Geschehens auf dem Platz, wechselte der Baskets-Coach munter durch und ließ auch erneut die Youngsters ran. Till Radtke, der am Samstagabend noch nicht zum Einsatz kam, erhielt seine Minuten und präsentierte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch ordentlich. Bei den EN Baskets Schwelm fehlten Marco Hollersbacher, Anell Alexis und Monty Scott. Hollersbacher wird noch ein paar Wochen benötigen, bis er einigermaßen einsatzfähig sein kann. Alexis und Scott reisen in der kommenden Woche an und stoßen dann zum Team, wenn die Rahmenbedingungen passen in einer außergewöhnlichen Zeit. In der kommenden Woche reisen die Blau-Gelben dann nach Hamm und treffen dort auf den ProB-Süd-Vertreter die Orange Academy.

Statistiken liegen nicht vor!

(Bildquelle: Carsten Köster)

 

 

EN Baskets Schwelm – Deutlicher Erfolg im ersten Testspiel!

BG Hagen – EN Baskets Schwelm (36:34) 64:89

Die EN Baskets Schwelm begannen ihre Testspielserie beim 1.Regionalligisten BG Hagen. Im Rahmen des alljährlichen Turniers der Volmestädter konnten die Blau-Gelben am Ende gegen den Gastgeber einen deutlichen Erfolg einfahren. Head-Coach Falk Möller überließ seinem Assistenten Robin Singh den Vortritt bei der Betreuung der Spieler während der Partie. Der 36-jährige Singh musste dabei auf die Dienste von Hollersbacher, Fiorentino, Alexis und Scott verzichten und entließ eine recht interessante Starting-Five aufs Feld. Ewald, Meyer-Tonndorf, Khartchenkov, Zahariev und Mayr warfen sich als erstes ins Getümmel und sorgten für einen schnellen Vorsprung ihrer Mannschaft. Milen Zahariev war gegen sein ehemaliges Team bärenstark. Der 28-jährige Bulgare avancierte zum Topscorer und erfolgreichsten Rebounder der EN Baskets. Den ersten Vorsprung gaben die Baskets aber bis zur Viertelpause ab und konnten diesen auch bis zur Halbzeitpause nicht zurückholen. Mit 34:36 gingen die EN Baskets Schwelm zur Kabinenbesprechung und stellten sich auf die letzten beiden Abschnitte ein. Die Priorität im Spiel der EN Baskets lag darin, die eigenen „Plays“ durchzulaufen. Das gelang sehr gut und erlitt nach einem anfänglichen Stottern, bedingt durch die Einwechslung der neuen Akteure im Team, dann doch keinen Qualitätsverlust. Schult, Wessel und auch Henk Droste, der seit einigen Wochen mit der Mannschaft trainiert und einen Teil seiner Jugendzeit bei den Bayer Giants Leverkusen verbrachte, zeigten nach dem „Ablegen der Nervosität“ eine tolle Leistung. Mauro Nürenberg hatte nach einer langwierigen Verletzung in den letzten Monaten noch ein wenig Probleme. Er wird aber die Vorbereitung dazu nutzen, wieder in Form zu kommen.

In der 2.Halbzeit agierten die EN Baskets dominant und sehr fokussiert. David Ewald hatte das Spiel fest im Griff und veränderte das Tempo sehr clever. Das mannschaftsdienliche Zusammenwirken der Blau-Gelben sorgte spätestens im letzten Viertel für klare Verhältnisse. Die Baskets schraubten ihren Vorsprung deutlich nach oben und gewannen am Ende verdient mit 25 Punkten Differenz. Erstaunlich war, dass das Team von Falk Möller auch kaum einen Einbruch in der Verteidigung erlitt. Für einen ersten Test war die Vorstellung der EN Baskets Schwelm sehr ordentlich. Morgen treffen sie dann auf die WWU Baskets Münster, die ihr Halbfinalspiel gegen die Rheinstars Köln gewannen.

Ewald 17 (7 Assists), Meyer-Tonndorf 3, Droste 9, Zahariev 26 (9 Rebounds), Radtke dnp, Khartchenkov 17 (5 Rebounds), Nürenberg, Schult 3, Wessel 5 (5 Rebounds), Mayr 9 (9 Rebounds)

(Bildquelle: Carsten Köster)

 

 

 

EN Baskets schlagen den Spitzenreiter und klettern auf Platz 2. Nächste Woche geht es gegen Ulm!

EN Baskets Schwelm – Itzehoe Eagles (37:36) 81:73

Am Spieltag der Tepass Autohaus Gruppe empfingen die EN Baskets Schwelm den Spitzenreiter der ProB-Nord, die Itzehoe Eagles. Die Adler aus Schleswig-Holstein sind die konstanteste Mannschaft in der regulären Saison und verdienter Tabellenführer der BARMER 2.Basketball-Bundesliga ProB-Nord. Angeführt von einem bärenstarken Chris Hooper lehrten sie der Konkurrenz das Fürchten und gingen im direkten Vergleich als fast uneinholbarer Gegner in das Spiel gegen die EN Baskets. Die Blau-Gelben begannen mit Scott, Zahariev, Khartchenkov, Alexis und Mayr. Sofort gingen die Itzehoe Eagles durch Center Lars Gröger in Führung. Baskets-Kapitän Nikita Khartchenkov glich aus und erhöhte ein wenig später auf 5:2 von der Freiwurflinie. Im weiteren Verlauf kamen die Eagles besser ins Spiel, holten auf und zogen an den Hausherren vorbei. Bis zum Ende des Viertels waren dann viele Aktionen beider Farben sehr zerfahren und uneffektiv. Milen Zahariev, in der Spielzeit 18/19 noch bei Itzehoe aktiv, setzte mit seiner engagierten Reboundarbeit Akzente und hielt seine Mannschaft immer auf Schlagdistanz. Ihm war es auch vorbehalten „mit der Sirene“ das 18:18 zugleich den Ausgleich für die EN Baskets zu erzielen, bevor es dann in die erste Viertelpause ging.

Der 2.Abschnitt sollte auch nicht viele spielerische Glanzlichter haben. Vielmehr ging ein intensives Taktieren los, das für Basketball-Feinschmecker eher fade Kost war. Dennoch zogen die Zuschauer in der Schwelm ArENa mit, weil die Begegnung immer spannend blieb. Nun trafen die Itzehoer Scharfschützen ihre Distanzwürfe, während bei den EN Baskets von der Dreierlinie nichts fallen wollte. Der Ex-Schwelmer Thorben Haake brachte in der Defense eine Menge Energie auf den Platz und sorgte für unpräzise Aufbauaktionen auf Seiten der Gastgeber. Es waren 2:30 Minuten in der 1.Hälfte zu absolvieren, als er ein Unsportliches Foul gepfiffen bekam. 80 Sekunden später fing er sich das nächste Unsportliche Foul und konnte nicht mehr mitwirken. Diese Situation brachte die Eagles ein wenig aus dem Konzept. Sofort waren die EN Baskets präsent und erarbeiteten sich bis zum Ende der 1.Hälfte einen hauchdünnen Vorsprung.

Die Defensivarbeit der EN Baskets war in den ersten 20 Minuten sehr ordentlich. Falk Möller, Head-Coach der Heimmannschaft, hielt seine Kabinenansprache und forderte von seinen Schützlingen auch weiterhin die gleiche Qualität seiner Mannschaft unter dem eigenen Korb ein. Aber es kam anders als gewollt!

Den Start ins 3.Viertel verpassten die EN Baskets Schwelm aber gewaltig. Es mussten noch 5:30 Minuten bis zur letzten Viertelpause gespielt werden, als die Blau-Gelben gerade einen 12:0-Run der Gäste erlebten und mit 52:40 ins Hintertreffen gerieten. In der Folgezeit setzte Anell Alexis ein paar Akzente und brachte sein Team auf 53:56 heran. Wenig später stoppten die EN Baskets den nächsten Angriff der Eagles und glichen durch Moritz Krume per Dreier aus. Ex-BBL-Guard Flavio Stückemann antwortete eiskalt vom L-Bow. Krume, Alexis und Knudsen per Dreier erhöhten wieder. Beim Spielstand von 63:60 für die EN Baskets Schwelm ging es dann in die letzten 10 Minuten.

Falk Möllers Mannschaft sollte nun ihre beste Phase der Partie erwischen. Knudsen und Khartchenkov netzten mehrere Dreier ein, während das gesamte Baskets-Team einen Stop nach dem anderen in der Defense hinbekam. Die gefährlichen Big Men Hooper und Schmidt wurden nun weitestgehend neutralisiert. Der Gameplan der EN Baskets schien nun gänzlich aufzugehen. 3 Minuten vor der finalen Sirene lagen die Gastgeber mit 76:66 vorne und konnten bis zum Ende das Spitzenteam aus Itzehoe auf Distanz halten. Mit einem starken 81:73 endete die Auseinandersetzung zu Gunsten der EN Baskets Schwelm. Mit diesem tollen Erfolg gingen sie als Tabellenzweiter durchs Ziel und spielen bereits am kommenden Samstag, den 14.03.2020 um 19:30 Uhr in der heimischen Schwelm ArENa gegen die Orange Academy aus Ulm, dem Siebtplatzierten der Süd-Gruppe. Der Kartenvorverkauf für diese Begegnung beginnt am Montag, den 09.03.2020.

 

EN Baskets Schwelm: Alexis 13 (6 Rebounds), Ewald 3, Krume 7, Zahariev 9, Khartchenkov 18, Fiorentino, Knudsen 13 (5 Rebounds), Scott 11 (9 Assists, 6 Rebounds), Kudic, Mayr 7 (5 Blocks)

 

 

 

Wichtiger Sieg der EN Baskets Schwelm gegen Oldenburger Youngsters!

EN Baskets Schwelm – Juniors Baskets Oldenburg (39:44) 89:77

Die EN Baskets Schwelm konnten ihre wichtige Aufgabe gegen die aufstrebende Oldenburger Nachwuchsschmiede für sich entscheiden und schon einmal Platz 3 in der Abschlusstabelle der ProB-Nord gesichert. Die EN Baskets starteten in der gewohnten Konstellation mit Scott, Alexis, Zahariev, Mayr und Khartchenkov. Entlastung gab es auf der Position des Power Forwards. Dario Fiorentino war nicht nur auf der Bank, um in Notsituationen einzugreifen, sondern wieder voll spielfähig. Im Verlauf der Partie sollte dieser Umstand sehr hilfreich sein.

Die Begegnung ging los und Kapitän Nikita Khartchenkov eröffnete das Scoring per Dreier. Die Baskets konnten auch auf 4:0 erhöhen, kamen aber danach nicht mehr so richtig in Fahrt. Die Oldenburger bestachen durch eine sehr starke Trefferquote aus der Distanz und waren in den ersten 10 Minuten eindeutig die bestimmende Mannschaft auf dem Parkett. Drijencic und vor allem der US-Amerikaner Stephens waren kaum zu halten und bereiteten den Gastgebern große Schwierigkeiten. Auch die knappe Führung der Baskets Juniors zur kleinen Pause war aufgrund des Spielverlaufs verdient.

Zu Beginn des 2.Viertels lief es für die Blau-Gelben immer noch nicht so richtig optimal. Als David Knudsen auf die Position des verletzten David Ewald rückte, konnten die Oldenburger Talente die Umstellung für einen kleinen Lauf nutzen. Head-Coach Falk Möller reagierte prompt und setzte Monty Scott ein, so dass Knudsen wieder auf seine gewohnte Shooting-Guard-Position gehen konnte. Schnell fing der dänische Nationalspieler Feuer und setzte seine Würfe ins Oldenburger Netz und verhalf seinem Team auch zur Halbzeit dran zu bleiben. Dennoch agierten die Baskets Juniors noch etwas gefestigter und schienen immer eine richtige Antwort auf die Schwelmer Offensiv-Aktionen zu finden.

Zur Halbzeitpause leuchtete ein 39:44 auf der Anzeigetafel auf. Ein Erfolg der EN Baskets Schwelm war nach den Geschehnissen der 1.Hälfte eher nicht realistisch.

Spätestens im 3.Viertel hatte die Mannschaft um Kapitän Nikita Khartchenkov das Momentum auf ihrer Seite. Mit einer besseren Körpersprache erlangten die EN Baskets nun auch unter den Körben die Lufthoheit. Die Verteidigungsarbeit war nun wesentlich engagierter und sorgte für ein schlechteres Entscheidungsverhalten auf Seiten der Gäste. Als David Knudsen nun wieder sein heißes Händchen gefunden hatte, ging ein Ruck durch die gesamte Baskets-Mannschaft. Mit Selbstbewusstsein und klareren Aktionen in der Offense glichen die Hausherren erst aus und zogen kurz vor dem Ende des Abschnitts auf 63:57 davon.

Auch die Viertel-Unterbrechung sollte die EN Baskets nicht bremsen. Sie liefen ihre Plays konsequent durch und fanden immer wieder den besser postierten Mitspieler, der auch hochprozentig einnetzen konnte. Milen Zahariev und Dario Fiorentino fischten fast jeden Rebound in der Defense weg und beendeten die Partie in dieser statistischen Kategorie im zweistelligen Bereich. Zudem sorgte in der Verteidigung auch Daniel Mayr für ein paar Highlights. 5 Blocked Shots nahmen den Oldenburgern die Sicherheit im Abschluss, so dass sie EN Baskets 5 Minuten vor dem Ende mit 75:61 vorne lagen. In der Folgezeit neutralisierten sich die beiden Kontrahenten. Die Partie war wenige Minuten vor dem Ende schon entschieden, so dass nun auch die Youngsters Mauro Nürenberg und Till Radtke Einsatzzeiten erhielten. Beiden gelang es noch sich in die „Stats“ einzubringen.

In der kommenden Woche landen die Tabellenführer, die Itzehoe Eagles in der Schwelm ArENa. Das Highlight zum Abschluss der regulären Saison möchten die EN Baskets noch dazu nutzen, um sich für die hohe Niederlage in der Hinrunde zu revanchieren. Tip-Off ist am kommenden Samstag, den 07.03.2020 um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

EN Baskets Schwelm: Alexis 18 (5 Rebounds), Ewald dnp, Krume dnp, Zahariev 6 (10 Rebounds), Radtke 2, Khartchenkov 10 (5 Rebounds), Fiorentino 5 (11 Rebounds), Knudsen 29, Nürenberg 1, Scott 9 (5 Rebounds, 6 Assists), Kudic 5, Mayr 4 (5 Blocked Shots)

 

EN Baskets Schwelm – West-Derby geht an Münster!

WWU Baskets Münster – En Baskets Schwelm (47:44) 90:76

 

Das Spitzenspiel der ProB-Nord fand am Samstagabend in Münster statt. Der Zweitplatzierte EN Baskets Schwelm trat bei den WWU Baskets an. Die Blau-Gelben mussten neben den Ausfällen von Meyer-Tonndorf und Fiorentino (zog sich um und wärmte sich mit dem Team auf) zudem auf David Ewald und Moritz Krume verzichten. Ewald knickte am Donnerstagabend mit dem Fuß um konnte nicht mitwirken. Krume hatte es im Rücken und konnte ebenfalls nicht dabei sein.

Trotz der unvorteilhaften Umstände vor solch einer Partie begannen die EN Baskets sehr konzentriert und waren im 1.Viertel klar die bessere Mannschaft. Bereits nach 6 Minuten lag die Mannschaft von Falk Möller mit 20:10 vorne, konnte aber das Spieltempo nicht bis zum Ende des Abschnitts halten. Münster schloss auf 27:22 und startete auch in das nächste Viertel gut. Die EN Baskets wurden in der Offensive fahrig, was die Hausherren sofort zu nutzen wussten. Die Distanzwerfer der WWU Baskets hatten einen guten Tag erwischt und zogen nach 15 Minuten an den Schwelmern vorbei. Es folgte Eine Phase in der beide Farben immer wieder vorne lagen, endete nach 20 Minuten in einer 47:44-Führung für die Gastgeber.

Den Start in die 2.Halbzeit vergeigten die EN Baskets gewaltig. Sie erlaubten den Hausherren 3 Dreier in Folge und lagen das erste Mal zweistellig hinten. Eine Auszeit brachte ein wenig Ordnung in das Spiel der Blau-Gelben, die es schafften, wieder gefährlich ran zu kommen. Doch immer wieder fanden die WWU Baskets die richtige Antwort und hielten die Gäste auf Distanz.

Immerhin schafften die EN Baskets die Führung der Münsteraner auf unter 10 Zähler zu bekommen. Die intensive Partie sollte am Ende für das Team um Montrael Scott (23 Punkte, 12 Assists) ein Kraftakt werden. Die dünne Personaldecke sorgte dafür, dass die EN Baskets am Ende zwar kämpften, ihre Mühen aber weder im Angriff noch in der Verteidigung die Durchschlagskraft hatten. Münster zog auf 14 Punkte davon und gewann am Ende verdient.

 

EN Baskets Schwelm: Alexis 7 (6 Rebounds), Zahariev 11, Khartchenkov 7, Fiorentino dnp, Knudsen 12, Nürenberg dnp, Scott 23 (12 Assists), Kudic 5, Mayr 11 (5 Rebounds)

 

Danke an die mitgereisten Fans, die uns am Berg Fidel unterstützt haben!!!

 

 

 

EN Baskets Schwelm – Spannung und Kampf beim Heimsieg gegen die BSW Sixers!

EN Baskets Schwelm – BSW Sixers (48:39) 88:85

Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die EN Baskets Schwelm unbedingt das Spiel gegen die BSW Sixers gewinnen. Der Druck war bei der Mannschaft um Kapitän Khartchenkov recht groß, so dass ein enges Spiel zu erwarten war, da auch der heutige Gegner dringend punkten musste, um nicht die Playoffteilnahme zu gefährden.

Die EN Baskets begannen wie in der vergangenen Woche mit Scott, Zahariev, Khartchenkov, Alexis, und Mayr. Es waren wenige Sekunden vergangen, da gelangen den Hausherren die ersten Punkte durch Anell Alexis. Über das gesamte 1.Viertel waren die EN Baskets in ihren Angriffsaktionen sehr konzentriert und ließen den Ball gut durch ihre Reihen laufen. Gleich 4 Dreier der Blau-Gelben fanden in diesem Abschnitt ihr Ziel. Insgesamt 28 Punkte gelangen ihnen in den ersten 10 Minuten. Defensiv wirkten sie aber noch etwas abwesend und ließen 23 Sixers-Zähler zu.

Nach der Viertelpause benötigten die Gastgeber ein paar Minuten, um wieder ins Rollen zu kommen. Ungewohnte technische Fehler und Ballverluste gaben den Sixers die Möglichkeit aufzuschließen. 4 Minuten vor dem Ende der 1.Hälfte traf David Ewald einen Dreier zum 38:29. Als wenig später Daniel Mayr auf 40:29 erhöhte mussten die Sixers eine Auszeit nehmen, um wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Dieses gelang ihnen auch, so dass Baskets-Coach Möller 90 Sekunden später und beim Spielstand von 42:33 selbst ein Timeout nutzte. Als die Unterredung zu Ende war, tauschten die beiden Teams jeweils zwei Dreier und gingen beim Spielstand von 48:39 in die Halbzeitpause.

Häufig verschliefen die EN Baskets Schwelm in dieser Saison den Start in das 3.Viertel und es entwickelte sich dann ein spannendes Spiel, das für die Zuschauer recht attraktiv und mitreißend wurde. Monty Scott übernahm nun in der Offense und machte die ersten 7 Zähler seiner Mannschaft. Doch defensiv war noch gehörig der Wurm im Spiel der Hausherren drin. Die BSW Sixers agierten clever und ließen sich einfach nicht abschütteln. Kristanovic und Smith hielten die Partie offen. Dennoch konnten die EN Baskets mit einem 71:63 in das finale Viertel gehen.

Es waren noch 5 Minuten bis zur Schlusssirene zu absolvieren, als die Gäste auf 77:72 herankamen. Die Heimmannschaft nahm eine Auszeit. Irgendwie lief es einfach nicht rund bei den EN Baskets. Auch die Besprechung brachte nicht unbedingt Ordnung in ihr Spiel. Sixers-Powerforward Smith netzte immer wieder per Korbleger ein. Es blieb alles auf Messers Schneide. Wenig später gelang Petkovic ein 4-Punkt-Spiel für Sandersdorf. Es stand 84:80 für die EN Baskets Schwelm und ein wenig später gar 84:82. Es waren noch 32 Sekunden zu gehen, als Daniel Mayr auf 86:82 erhöhte. Der folgende Angriff der BSW Sixers war nicht von Erfolg gekrönt. Khartchenkov wurde beim Rebound gefoult und verwandelte nur einen seiner beiden Freiwürfe. 15 Sekunden vor dem Ende gelang den Sandersdorfern ein Dreier zum 87:85. Beim folgenden Angriff erhielt Anell Alexis auf der Flügelposition den Ball und wurde gefoult. Der Allrounder der Baskets traf einen seiner zugesprochenen Freiwürfe und erhöhte auf 88:85. Ein letzter Distanzwurf der BSW Sixers fand nicht sein Ziel und die EN Baskets konnten nach langer Zeit wieder zuhause Meisterschaftspunkte sichern.

In der kommenden Woche heißt es wieder Derby-Time! Die EN Baskets Schwelm reisen zu den WWU Baskets Münster. Viele Baskets-Anhänger fahren in die Dom-Stadt und werden ihre Mannschaft zum Auswärtserfolg anfeuern wollen. Auch ein Fanbus wird eingesetzt.

EN Baskets Schwelm: Alexis 15, Ewald 3, Krume 1, Zahariev 4 (9 Rebounds), Radtke dnp, Khartchenkov 14, Knudsen 19, Nürenberg dnp, Scott 24 (6 Assists), Kudic dnp, Mayr 8 (5 Rebounds), Kazembola dnp

 

EN Baskets Schwelm – Großer Kampf trotz großer Personalsorgen!

Dresden Titans – EN Baskets Schwelm (38:23) 66:62

Die EN Baskets Schwelm traten am vergangenen Samstagabend bei den Dresden Titans an. Der ehemalige ProA-Ligist aus Sachsen lief in der Saison 2019/2020 zunächst mit einem Kader ohne „Importspieler“ auf. Doch nach der Verletzung des designierten Point-Guards Jannek Schmidkunz gab es eine Kehrtwende im Konzept und es wurde zügig der US-Amerikaner Eric Palm verpflichtet, der in Deutschland schon in der ProA spielze, in Guard mit Erfahrung und einem hervorragenden Wurf aus der Distanz.

Die EN Baskets Schwelm mussten die Reise mit nur 8 gesunden Spielern antreten. Neben Fiorentino und Meyer-Tonndorf musste sich auch Mauro Nürenberg für die Reise nach Dresden abmelden. David Ewald trat die Fahrt mit an, teste am Samstagmorgen an, musste wegen einer Oberschenkelverletzung abwinken. Montrael Scott war ebenfalls nicht fit. Trotz der Umstände wollten die EN Baskets alles tun, um bei den außerordentlich heimstarken Titans Meisterschaftspunkte zu ergattern. Die Partie ging in der gut gefüllten Margon Arena los und die Gäste waren völlig von der Rolle. Weder im Angriff, noch in der Verteidigung wollte es klappen – ein klassischer Fehlstart!

Auf Seiten der Titans übernahm der junge Lennart Larysz und war nicht zu halten. Er zog aggressiv und erfolgreich zum Korb oder traf aus der Distanz. Die Baskets suchten nach der Ordnung im Spiel, verkrampften und mussten zusehen, wie Dresden auf 22:10 nach dem 1.Viertel vorne lag.

Im 2.Abschnitt ging es zunächst unverändert weiter. Zwischenzeitlich konnten die Gastgeber ihr Polster auf 16 Punkte ausbauen. Die dezimierten EN Baskets wachten jetzt allmählich auf und kontrollierten von Minute zu Minute die Offense-Aktionen der Dresdener Mannschaft. Allerdings wollte im eigenen Angriff nicht viel gelingen. Irgendwie war erneut eine „Bremse“ im Spiel der Baskets, die sich einfach nicht lösen wollte. Bis hierhin konnte Daniel Mayr ein paar Akzente setzen. Ziemlich niedergeschlagen gingen die EN Baskets nach einer überschaubaren 1.Hälfte und dem Spielstand von 38:23 für die Dresden Titans in die Kabine zur Besprechung.

Es musste sich unbedingt etwas bei den Blau-Gelben ändern. Wo war die Lockerheit im Zusammenspiel, die bis Ende des Jahres 2019 den gesamten Kader durchzog und für Basketballfeste sorgte? Sie war einfach nicht vorhanden!

Dresden begann das 3.Viertel mit einem kleinen 6:2-Lauf. Mit 19 (!) Punkten führten die Titans und das Spiel schien bereits entschieden zu sein. Beim Stand von 44:25 war der Tiefpunkt aus Sicht der EN Baskets erreicht. Wie aus dem Nichts legten Monty Scott, Khartchenkov, Zahariev, Alexis und Mayr auf einmal los. Mit einer bärenstarken Defense und zielorientierten Plays gewannen sie das 3 Viertel mit 26:10 und lagen mit 49:48 sensationell vorn.

Die letzten 10 Minuten brachen an und die Führung wechselte nun nach jedem Angriff. Bei den Titans übernahm Eric Palm nun Verantwortung und scorte aus allen Lagen. Monty Scotts gefährliche „Jumper“ aus der Mitteldistanz fanden nun auch ihr Ziel. Es entwickelte sich eine spannende Begegnung, die erst in den letzten Momenten entschieden werden sollte. Es waren noch 1:20 min zu gehen als Scott erneut traf und ausglich. Der folgende Dresdener Angriff blieb erfolglos, so dass die Baskets in Führung gehen konnten. Kudics Dreier fand sein Ziel jedoch nicht. Eric Palm netzte per Korbleger ein und die folgende Offense resultierte in einem Turnover der Blau-Gelben. Die Dresden Titans spielten die Presse der EN Baskets gut aus und sorgten mit einem Korbleger von Julius Stahl für die Entscheidung.

In der kommenden Woche geht es für das Team von Falk Möller in eigener Halle gegen die BSW Sixers weiter. Die Begegnung findet am 08.02.2020 zur gewohnten Zeit um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa statt.

 

EN Baskets Schwelm: Alexis 7, Ewald dnp, Krume 2 , Zahariev 3, Khartchenko 6, Knudsen 2, Scott 20 (7 Assists), Kudic 8, Mayr 14 (9 Rebounds)

 

 

EN Baskets Schwelm kämpfen in einer Offensiv-Schlacht die ART Giants nieder!

ART Giants Düsseldorf – EN Baskets Schwelm (34:29) 89:98

Die Heimniederlage gegen Bochum in der Vorwoche hatte doch mehr Spuren bei den Spielern der EN Baskets hinterlassen, als sich manch ein Anhänger der Blau-Gelben gedacht hatte. Sowohl das Aufwärmen zur Begegnung gegen die ART Giants wirkte lässig und war wohl eher ein Überspielen der eigenen Nervosität, die gleich eine ganze Halbzeit lang zu erkennen war. Das Team von Falk Möller begann mit der gewohnten Startaufstellung, die ein verändertes ART-Team wiederfand. Aus Grevenbroich kam zu Jahresbeginn Jamal Smith und ein neuer Coach stand ebenfalls an der Seitenlinie. Vor wenigen Tagen übernahm Kevin Magdowski die Landeshauptstädter. Magdowski war in der abgelaufenen Spielzeit Head-Coach bei Phoenix Hagen und wurde nach einer Negativserie gefeuert. Als neuer Verantwortlicher der ART Giants soll nun er seiner Mannschaft die nötige Qualität einhauchen, damit die ProB gehalten werden kann.

Entsprechend energetisch fingen die ART Giants an und erwischten die EN Baskets auf dem falschen Fuß. Mit schnörkellosem Basketball trafen die Düsseldorfer im 1.Viertel hochprozentig und gingen nach 10 Minuten mit 25:13 verdient in die kleine Pause. Die Gäste waren nicht wirklich wach und konnten weder offensiv noch defensiv überzeugen. Das Teamplay, welches die Baskets in dieser Saison häufig zeigen, war nicht präsent.

Im 2.Viertel steigerten sich die EN Baskets Schwelm in der Verteidigung und ließen lediglich 9 Düsseldorfer Punkte zu. Ihnen selbst gelangen 16 Zähler. Nikita Khartchenkov, Knudsen und Ewald trafen in den anfänglichen Minuten ihre Dreier und sorgten für ein wenig Entspannung und einen kleinen Schub auf Schwelmer Seite. Bis zur Halbzeitpause waren die Baskets beim Stand von 34:29 wieder auf Schlagdistanz.

Die Kabinenansprache von Coach Falk Möller war klar und sachlich. Er forderte von seinen Akteuren ein wesentlich besseres Teamplay. Gleichzeitig sollte die Intensität in der Defense gesteigert werden. Das zuletzt Geforderte vermochten Scott und Co. aber nicht umzusetzen. Vielmehr öffneten jetzt beide Mannschaften die Scheunen und schossen eine Serie von Dreiern, zwischenzeitlich unterbrochen durch And-1-Aktionen in den jeweiligen Korb. Für die Zuschauer war es spektakulär anzusehen, konnte aber den Coaches beider Mannschaften nicht gefallen. Das 3.Viertel endete mit dem Ergebnis von 41:34 (!) für das Auswärtsteam. Gleichzeitig war es eine knappe Führung, mit der die EN Baskets in die finalen 10 Minuten gingen.

Offensiv war das Agieren der Blau-Gelben ordentlich und es war eine Frage der Zeit, wann sie sich absetzen würden. Die ART Giants wollten sich bis zur 36.Spielminute nicht abschütteln lassen und hatten bis zu diesem Zeitpunkt auch eine realistische Siegchance. Es schien ihnen aber am Ende die Puste auszugehen, während die Schwelmer weiter konzentriert ihre Angriffe durchspielten. David Knudsen steuerte 21 Punkte und 7 Rebounds zum Erfolg seiner Mannschaft bei und Montrael Scott gelangen 26 Punkte bei einer Traumquote von der Dreierlinie und insgesamt 9 Assists. Daniel Mayr fiel in der entscheidenden Phase der Partie mit guten Aktionen auf, die ebenfalls ausschlaggebend für das positive Endergebnis waren. Die Freude über den 98:89-Sieg war bei seiner Mannschaft aber dennoch etwas gedämpft. Im 3.Viertel verletzte sich Felix Meyer-Tonndorf am Knie und musste rausgetragen werden. Wie schwer die Verletzung wirklich ist, wird am kommenden Montag, nach einer MRT-Untersuchung feststehen.

EN Baskets Schwelm: Alexis 12, Ewald 5, Meyer-Tonndorf, Krume 7, Zahariev 8 (5 Rebounds), Khartchenkov 10, Kinudsen 21 (7 Rebounds), Scott 26 (9 Assists), Kudic 5, Mayr 4

 

Vielen Dank an die mitgereisten Fans, die uns in Düsseldorf lautstark zum Sieg angefeuert haben!!!

 

 

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