Niederlage in Vechta

Die EN Baskets verlieren das Auswärtsspiel in Vechta mit 90:77!

Falk Möller musste erneut auf Johan Flaa verzichten, konnte dafür aber auf Neuzugang Robert Merz zurückgreifen. Dieser startete bei seinem Debüt auch direkt neben Ziring, Behr, Oldham Jr. und Eichler, der für den Grippegeschwächten Boutte in die erste Fünf rückte.

Trotz der ungewohnt frühen Sprungballzeit fanden die EN Baskets gut in die Partie. Merz fügte sich direkt nahtlos in die Mannschaft ein und erzielte fünf schnelle Punkte. Probleme im Spielaufbau erschwerten den offensiven Fluss und zwangen Falk Möller zu dem ersten Timeout. Danach passten die Guards besser auf den Ball auf und Ziring kam zu guten Abschlüssen. Eben jener Ziring sorgte mit einem Buzzer-Beater zur Viertelpause auch das erste Mal für Ekstase bei den mitgereisten Fans.

Gute Abschlüsse am Korb und schlechte Trefferquoten der Gastgeber führten zu Beginn des zweiten Viertels dazu, dass sich die Blau-Gelben zum ersten Mal auf acht Punkte absetzen konnten. Erst als das Duo Okpara und Grünloh besser ins Spiel fanden, wurde die Partie wieder ausgeglichener. Vor allem der Bigman räumte an den Brettern auf und sammelte sechs Rebounds ein. Viele Fouls schickten die Vechtaer immer wieder an die Linie, sodass ein ausgeglichenes Spiel mit einer 40:37-Führung für die EN Baskets in die Führung ging.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Schwelmer dann allerdings komplett, sodass die Gastgeber nach langer Zeit in Führung gingen. Auf Seiten der EN Baskets übernahm nun CJ Oldham Jr. viel Verantwortung in der Offensive und hielt seine Farben im Spiel. Allerdings stieg die Trefferquote von RASTA Vechta so an, dass am Ende des Viertels 25 erzielte Punkte für die Gastgeber standen.

Das Schlussviertel begann wie die drei Viertel vorher abgelaufen sind. Ein sehr ausgeglichenes Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Allerdings verloren die EN Baskets fünf Minuten vor Spielende ihren Rhythmus und Vechta wusste die Fehler auszunutzen. Die Fehler häuften sich defensiv und offensiv, sodass RASTA sich Punkt um Punkt absetzen konnte. Zuerst kassierten die EN Baskets einen 7:0 Lauf, nur um kurz darauf einen entscheidenden 8:0 Lauf einstecken zu müssen.

Falk Möller sagt Folgendes zum heutigen Spiel: „Wir haben lange Zeit das Spiel mitbestimmt und hatten Chancen. Aber gerade im letzten Viertel haben wir, vor allem in der Verteidigung, viel zu viele Fehler gemacht. Somit haben wir am Ende verdient verloren!“

Oldham Jr.: 20P u. 5R / Ziring: 14P u. 5A u. 4R / Merz: 9P u. 6A u. 13R / Hornscheidt: 4P / Behr: 5P / Frazier: 14P / Boutte: 4P u. 4R / Eichler: 7P

O-Ton vor dem Spiel gegen Rasta Vechta

Gegen RASTA Vechta nachlegen

Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen die RheinStars Köln am vergangenen Samstag, treten die EN Baskets wieder eine Auswärtsreise an. Das Ziel der Reise ist Vechta, wo die Zweitvertretung von RASTA Vechta wartet.

Die Mannschaft von Hendrik Gruhn erlebt eine Saison voller Auf und Abs und steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Mit einem Auswärtssieg könnte die Mannschaft von Falk Möller ihre Bilanz wieder ausgleichen und damit eine Punktgleichheit mit den Gastgebern erreichen. Damit das gelingt, muss vor allem der Backcourt mit den beiden Topscorern Culver und Smit im Zaum gehalten werden. Zusätzlich werden die Bigman sich noch an Talent Grünloh erinnern, der bereits bei dem 81:89 Auswärtssieg der Vechtaer an einem Double-Double kratzte.

Aus Seiten der EN Baskets lag der Fokus auch in dieser Woche auf der eigenen Arbeit. Und der Aufarbeitung des letzten Spiels. Falk Möller: „Auch wenn wir einen wichtigen Sieg eingefahren haben, verlief bei weitem nicht alles nach Plan. Defensiv müssen wir an die gezeigte Leistung anknüpfen und offensiv besser auf den Ball aufpassen.“

Personell gilt es noch die letzten Trainingseinheiten abzuwarten, bevor feststeht, wie der Kader der die Auswärtsreise antritt, aussieht.

Brett Reed bleibt in den USA

Brett Reed hat uns mitgeteilt, dass er in dieser Saison nicht mehr zurückkehren wird und bei seiner Familie in den USA bleibt.

Der 26-jährige Amerikaner war Anfang Dezember 2022 wegen eines familiären Notfalls in seine Heimat USA zurückgeflogen. Seine familiäre Situation hat sich leider nicht verbessert, so dass seine Anwesenheit weiterhin erforderlich ist. Reed hat seit nunmehr zwei Monaten kein Training mehr absolviert.

Geschäftsführer Stephan Völkel:“Brett’s Situation tut uns sehr Leid. Was er derzeit durchmachen muss, ist sehr hart für ihn und seine Familie. Dass er nun entschieden hat, bei der Familie zu bleiben, ist nur allzu verständlich. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und die Kraft, dieses durchzustehen.“

Brett Reed war bis zu seinem Abflug der beste Scorer und Rebounder der EN Baskets.

Neuzugang für die EN Baskets: Robert Merz verstärkt ab sofort den Kader der Blau-Gelben!

Der 22 Jahre alte Guard/Forward lief seit Beginn der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für die Bayer Giants Leverkusen auf und kommt dort in der aktuellen Saison auf knapp über zehn Minuten Einsatzzeit pro Spiel. In den Playoffs 2022 war der 1,98m große Merz wichtiger Bestandteil der Rotation und überzeugte mit 4,4 Punkten und einer Dreierquote von 46,2%. Die ProB ist für den Berliner auch kein Neuland. Bereits mit 19 Jahren war Merz Leistungsträger für die Basketball Löwen aus Erfurt. Insgesamt zwei Jahre spielte er in Thüringen und kam dabei in seiner zweiten Saison im Durchschnitt auf 11,2 Punkte sowie 2,8 Rebounds.

Jetzt also der Schritt nach Schwelm. Merz selber sagt Folgendes über den Wechsel: „Ich habe mich dazu entschieden Leverkusen zu verlassen, da ich in Schwelm die Möglichkeit bekomme, mein Können unter Beweis zu stellen. Ich freue mich ein Teil der EN Baskets zu sein und die Mannschaft unterstützen zu können, damit wir die Saison so erfolgreich wie möglich beenden können!“

Falk Möller freut sich auf seinen jungen Neuzugang und beschreibt seine Stärken wie folgt: „Robert ist sehr flexibel einsetzbar und kann vor allem in der Defense die Positionen zwei bis vier verteidigen. Auch im Angriff wird er uns durch seine Physis noch einmal weitere Optionen auf den Flügelpositionen bieten.“

Herzlich Willkommen bei den EN Baskets, Robert!

Fotograf: Nils Althoff

Herzschlagfinale: Sieg im NRW-Derby

Die EN Baskets gewinnen im NRW-Duell mit 80:78 gegen die RheinStars Köln!

Zu Beginn der Partie schickte Falk Möller, der erneut auf Johan Flaa verzichten musste, Ziring, Hornscheidt, Behr, Oldham Jr. und Boutte aufs Parkett. Vor allem Viktor Ziring verhalf seiner Mannschaft mit zwei getroffenen Dreiern einen guten Start in die Partie. Auf Seiten der Kölner fand Ali Sow immer wieder die richtigen Antworten, sodass ein offensiv geprägtes erstes Viertel entstand. Zunehmende Hektik machte sich im Spiel der EN Baskets breit, die vermehrt zu Turnovern führte, sodass die Rheinstars mit einer Führung ins zweite Viertel starten konnten.

Im zweiten Viertel konnten vor allem die EN Baskets die Fehler nicht abstellen und brachten sich so aus dem Rhythmus. Erst nachdem Möller zur Besprechung bat und Marius Behr seinen dritten Dreier aus der Ecke verwandeln konnte, fanden die EN Baskets zurück in die Partie. Am Ende der ersten Halbzeit stand ein 36:37 auf der Anzeigetafel, was eine schwache erste Halbzeit beider Mannschaften widerspiegelte. 25 Turnover, von denen 16 die Schwelmer produzierten, sorgten für eine unruhige erste Hälfte.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte wollte keine Ruhe ins Spiel kommen und keine der Mannschaften fand zu ihrem Spiel. Ali Sow versuchte dann im Alleingang das Spiel in die Kölner Richtung zu reißen und erzielte sieben Punkte in Folge. Aber Behr und Frazier von der Freiwurflinie hielten ihre Mannschaft im, Spiel, sodass das vierte Viertel Spannung versprach.

Marius Behr war es auch, der in den ersten vier Minuten im vierten Viertel neun Punkte erzielt hat und damit gleichermaßen Mannschaft und Fans in Ekstase versetzen konnte. Es war der erste Lauf im gesamten Spiel, der zu einer zwischenzeitlichen fünf Punkte Führung führte. Rheinstars-Trainer Stephan Baeck nahm zwei Auszeiten in kürzester Zeit, die ihre Wirkung zeigten. Die Kölner suchten jetzt den Weg zum Korb, um dort das Spiel zu entscheiden. Nachdem Ali Sow einen erneut freien Korbleger zum 75:78 im Fastbreak verwandeln konnte, der einen 1:9-Lauf beendete, sah sich Falk Möller gezwungen 80 Sekunden vor Schluss seine letzte Auszeit zu nehmen. In einer komplizierten Situation übernahm Kapitän Chris Frazier Verantwortung und verwandelte einen Wurf aus der Ecke mit seinem Gegenspieler im Gesicht. Eine außergewöhnliche Defensivsequenz, die es den RheinStars nicht ermöglichte den Ball zu Sow zu bekommen und in einem Turnover endete, entschied das Spiel vor. Till Hornscheidt verwandelte einen Freiwurf, sodass Ali Sow, mit zwei Punkten Rückstand, einen Verzweiflungsdreier loswarf. Die Sirene ertönte und der Ball rollte sich aus dem Korb. Sieg EN Baskets! Die Erleichterung war bei der Mannschaft und den Fans förmlich greifbar. Mit einer kämpferischen zweiten Halbzeit, gepaart mit dem nötigen Glück, verdienten sich die EN Baskets den Sieg und konnten so ihre Niederlagenserie beenden.

Falk Möller sagt Folgendes zum Spiel: „Entscheidend war heute, dass wir in der zweiten Hälfte unsere Turnover in den Griff bekommen haben und unsere Defense. Ich bin sehr zufrieden mit der defensiven Arbeit über 40 Minuten und das wir Köln bei unter 80 Punkten halten konnten. Am Ende ist das ein hart umkämpfter, aber verdienter Sieg!“

Oldham Jr.: 13P u. 11R u. 5A / Ziring: 9P u. 8A / Urspruch: 3P / Hornscheidt: 10P / Penda: DNP / Behr: 28P / Frazier: 10P u. 4R / Boutte: 6P u. 10R / Eichler: 1P

NRW-Derby: RheinStars Köln zu Gast

Nach vier Niederlagen in Folge, wollen die EN Baskets den Negativlauf unbedingt beenden. Zum NRW-Duell reisen die RheinStars aus Köln an, die zum Ende der Hinrunde ins Rollen gekommen sind.

Überzeugende und zum Teil sehr hohe Siege katapultierten die Mannschaft von Stephan Baeck auf den dritten Platz. Letzte Woche musste die Mannschaft rund um Rückkehrer Rupi Hennen eine bittere 70:75 Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn aus Rhöndorf einstecken. Einmal mehr stachen Hennen und Topscorer Sow aus einem gut funktionierenden Kollektiv heraus. Der Kanadier Ali Sow dürfte allen Schwelmern noch aus dem Hinspiel bekannt sein, als er 40 Punkte erzielen konnte. Damit war er der alleinige Grund, weshalb das Spiel über große Teile ausgeglichen war.

Am Ende feierte die Mannschaft von Falk Möller aber trotzdem einen verdienten und deutlichen 81:96 Auswärtssieg. Die Vorzeichen vor dem Heimspiel sind aber andere. Die Kölner gehen als Favorit in die Partie. Der Fokus der EN Baskets lag auf sich selbst. Der Negativtrend soll unbedingt gestoppt werden und dafür muss man erneut an das Leistungsmaximum gegangen werden. Die Rotation wird wieder größer sein, sodass ein körperlicher Einbruch, wie im vierten Viertel in Wolmirstedt, nicht zu erwarten ist.

Falk Möller blickt wie folgt auf die anstehende Aufgabe: „Die RheinStars haben einen der besten Backcourts der Liga und mit Ali Sow einen Spieler, den wir so gut wie möglich einschränken müssen. Aber nach den vergangenen Wochen ist es wichtig, den Fokus auf uns zu legen und da anzuknüpfen, was wir in den ersten drei Vierteln letzte Woche gezeigt haben.“

Interview mit Johan Flaa

Wir haben uns mit unserem Norweger Johan Flaa getroffen und mit ihm über das Leben in Deutschland und die Eingewöhnung, sowohl auf, als auch neben dem Platz gesprochen!

Hi Johan, norwegische Basketballer sind nicht nur in Deutschland Exoten. Wie kamst du im Sommer zu dem Entschluss, den Schritt ins Ausland zu gehen und zu den EN Baskets zu wechseln?

Ich bekam das Angebot diesen Sommer hierher zu kommen und hatte von Anfang an ein gutes Gefühl dabei. Nach einem kurzen Gespräch mit meinen Eltern, schien es eine tolle Erfahrung zu sein, zu der ich einfach nicht nein sagen konnte.
Ich habe schon zwei Jahre in Amerika verbracht, eines im Jahr 2010 und eines im Jahr 2018, aber ich wollte immer schon mehr von Europa sehen.
Das mir der Basketball diesen Wunsch erfüllen kann, ist unglaublich und sehr schön zugleich.

Was vermisst du am meisten an Norwegen?

Überraschenderweise vermisse ich das norwegische Essen am meisten.
Obwohl die Küche keine besondere ist, fehlt sie mir mehr, als ich das gedacht hätte. Logischerweise muss ich auch meine Familie und Freunde hier nennen. Außerdem hatte ich ein bisschen mehr Erwartung an den deutschen Winter. Von mir aus dürfte es gerne viel schneien.

Wie hast du dich eingelebt? Gefällt dir die Gegend und was hast du schon in deiner neuen Heimat erlebt?

Ich hatte sehr viel Glück mit meinen Mitspielern. Sie haben es mir leicht gemacht, mich in der neuen Umgebung wohlzufühlen. Natürlich war ich hier schon viel in der Gegend unterwegs. Meine Highlights waren ein Fußballspiel in Bochum, ein Konzert in Köln und ganz klischeehaft die vier Weihnachtsmärkte, die ich besucht habe.

Wie gefällt dir persönlich der Spielstil in der ProB? Gab bzw. gibt es große Unterschiede zu dem, was du in Norwegen gewohnt warst?

Die norwegische Liga befindet sich noch in der Entwicklung und ist definitiv anders. Der Fokus auf Details ist die größte Veränderung für mich. Ich finde beeindruckend, wie kleine Details einen großen Unterschied ausmachen können und wie erfolgreich man sein kann, wenn das ganze Team an einem Strang zieht. Also kann ich sagen, dass es schon eine große Veränderung war, aber ich immer versuche alles aufzunehmen, um schnell zu lernen und mich hier zu beweisen.

Zum Ende des Interviews stellen wir auch dir unsere „5-Kurzen“.

Vorbild im Basketball

– CJ McCollum

Lieblings NBA-Team

– Los Angeles Lakers

Härtester Gegenspieler deiner Karriere

– gegen Eric Gilchrist war es immer schrecklich zu spielen

Spitzname / Rufname innerhalb der Mannschaft

– ich habe auf jeden Fall noch keinen guten Spitznamen, deshalb ganz einfach Johan

Selber kochen oder bestellen

– ich koche auf jeden Fall lieber mein eigenes Essen

Danke an unseren langjährigen Partner Fitness Studio Schwelm

Seit über 20 Jahren unterstützt uns das Fitness Studio Schwelm als treuer Partner.
Damit unsere Spieler auf dem Court Ihre Leistung abrufen können, spielt das regelmäßige Kraft- und Ausdauertraining eine große Rolle. 3-4mal wöchentlich powern unsere Jungs an den Geräten und absolvieren ihre Trainingseinheiten in den tollen Hallen des Fitness Studio Schwelm von Inhaber Ingo Hahn. Studioleiter Marco und sein Team stehen den Jungs mit ihrem Fach-Know-how zur Seite und unterstützen intensiv die Performance unserer Blau-Gelben!

„Das hochwertige Equipment mit den vielfältigen Trainingsmöglichkeiten bietet für uns einen Grundstein dafür, dass wir uns optimal auf die Saison vorbereiten können und dafür sind wir sehr dankbar. Das ist im Basketball nicht selbstverständlich“, verrät uns Head-Coach Falk Möller.

Zitat Fitness-Studio „ERFOLG BEGINNT DAMIT, DEINE GEDANKEN ZU MEISTERN. WENN DU NICHT KONTROLLIERST, WAS DU DENKST, KANNST DU AUCH NICHT KONTROLLIEREN, WAS DU TUST.“ (NAPOLEON HILL)

Wir wissen unsere Partnerschaft mit dem Fitness-Studio Schwelm sehr zu schätzen und freuen uns auf viele, gemeinsame Jahre!

www.fitness-studio-schwelm.de

WIR BRINGEN DICH IN TOPFORM!

O-Ton nach dem Spiel gegen die SBB Baskets Wolmirstedt

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