EN Baskets Schwelm – Am Ende fehlte die Konstanz und das nötige Glück für den Turnaround!

Allgemein | Omar Rahim | 19. Januar 2019

EN Baskets Schwelm – LOK Bernau (32:52) 80:86

In der ProB-Nord bleibt es weiterhin sehr spannend! Die EN Baskets Schwelm erwarteten das Team der Stunde, die LOK Bernau, in eigener Halle und wollten nach der Niederlage in Oldenburg unbedingt vor eigenem Publikum wieder gewinnen. Die Gäste, gespickt mit hoffnungsvollen Talenten und ehemaligen BBL-Akteuren starteten in das Jahr furios und konnten in 2019 alle Gegner deutlich in die Schranken weisen, unter anderem auch den Tabellenführer SC Rist Wedel. Gleich von Beginn an stand das Team von Falk Möller stark unter Druck. Die LOK wollte den EN Baskets gleich ihr aggressives Spiel aufdrücken und zeigte sich sehr engagiert. Zunächst trafen die Gäste einige einfache Würfe, standen aber dann einer soliden Baskets-Abwehr gegenüber. Das Problem der Schwelmer war mal wieder das überschaubare Rebounding, welches jegliche gute Verteidigungsarbeit zunichte machte, so dass die Bernauer zu zweiten Chancen und einfach Punkten kamen. Allmählich nahm auf Schwelmer Seite auch die Qualität der Defense ab. Erstarkt durch diese Tatsache, fand die LOK immer besser zu ihrem Rhytmus und warf sich spätestens im 2.Viertel richtig warm. Mit Hundt, Mattiseck und Kulawick kontrollierten die Gäste den Schwelmer Backcourt, der sich in der 1.Halbzeit kaum entfalten konnte. Eine Serie von Dreiern und gut herausgespielten Field-Goals fand den Weg in den Schwelmer Korb, so dass zur Pause ein verdientes 32:52 aus Sicht der Blau-Gelben sich einstellte.

Nach der Unterbrechung sollte es zunächst so weiter gehen, wie die 1.Hälfte endete. Bernau dominierte die Partie und baute den Vorsprung auf 25 Zähler aus. Erst dann, mit dem Rücken zur Wand, bekamen die EN Baskets ihren zweiten Wind und holten allmählich auf. Zwar setzten die Gäste immer wieder gezielte Spitzen und hielten die Hausherren weitestgehend auf Distanz, konnten aber die Aufholjagd der Schwelmer nicht aufhalten. Zwar gelang Reuter und Co. im 3.Abschnitt nicht die Führung der Gäste in einstellige Dimensionen zu bringen, eine bessere Körpersprache war aber dennoch auf Seiten der EN Baskets zu erkennen. Diese Einstellung hielten sie bis ins letzte Viertel aufrecht und hatten zweimal die Gelegenheit ganz nah an die LOK Bernau heran zu kommen. Beim Spielstand von 80:84 verfehlte Fiorentino einen Drei-Punkte-Wurf. Wenige Sekunden vor der finalen Sirene, beim Stand von 80:84, unterlief Geske ein Turnover. Trotz des starken Laufs der EN Baskets, gehen die Punkte verdient an die LOK Bernau, die wesentlich konstanter und druckvoller agierte als die Heimmannschaft. Der direkte Vergleich gehört den EN Baskets, die aber in der kommenden Woche in Itzehoe zu einem 4-Punkte-Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze antreten müssen. Es bleibt weiterhin spannend!

EN Baskets Schwelm: Günther dnp, Geske 20 (10 Assists, 6 Rebounds), Ewald 5, Desport 8 (7 Rebounds), Krume, Durham 19, Fiorentino 14, Reuter 6, Jean-Louis 8, Kazembola dnp







logo


Big Sonderheft


Main Partner