Schwache Vorstellung der EN Baskets in Lich!

Schwache Vorstellung der EN Baskets in Lich!

Licher BasketBären – EN Baskets Schwelm (29:35) 72:68

Eine vermeidbare Auswärtsniederlage beim Kooperationspartner der Gießen 46ers, nahmen die EN Baskets Schwelm mit nach Hause. Es fehlte eigentlich an nichts. Die Mannschaft war auf die Licher BasketBären gut eingestellt und schaffte es auch, den Topscorer des Gastgebers, Jeramle Jones, weitestgehend in Schach zu halten. Dennoch fehlte etwas, was dringend erforderlich ist, um ein Spiel zu gewinnen – die richtige Einstellung!
Diese war überhaupt nicht vorhanden, um den spielerisch, nicht unbedingt herausragenden Gegner, zu kontrollieren. Aber gekämpft haben die BasketBären – etwas, was die Baskets vermissen ließen. In der 1.Hälfte erarbeiteten sich die EN Baskets mühsam Punkt um Punkt und schienen 2 Minuten vor der großen Pause endlich Zugriff zur Partie zu haben. Da führten die Gäste 30:24. Mit etwas mehr Cleverness und eben der richtigen Einstellung hätten die Baskets ihren Vorsprung deutlich ausbauen können und zur Halbzeitpause vielleicht zweistellig führen können. Doch Unkonzentriertheiten schlichen sich ins Spiel der Schwelmer ein und ließen den engagierten Gegner bis zum Pausentee auf 6 Zähler heran kommen.

Nach der Pause wurde es dann etwas physischer und intensiver. „Da haben wir den Kampf gar nicht erst angenommen!“ bemängelt Baskets-Trainer Omar Rahim und ergänzt: „Sobald sich ein Gegner wehrt, ziehen wir uns in unser Schneckenhaus zurück. Wo ist der Kampfgeist der Spieler? Manche müssen sich ernsthaft fragen, ob sie wirklich gewinnen wollen.“
Ob Psychologie da mittlerweile eine Rolle spielt? Vielleicht!

In der 2.Halbzeit gesellten sich zu den psychologischen Faktoren erneut deutliche Schwächephasen in der Verteidigungsarbeit. Die Zone der Baskets war offen wie ein Scheuentor und lud jeden Licher ein, irgendeine erfolgreiche Aktion zu starten. Je länger das Spiel dauerte, desto sicherer wurde der Gastgeber. Urplötzlich lief der Licher Curth heiß, ohne dass die EN Baskets sich wirklich zur Wehr setzten. 5 seiner 6 Dreierversuche netzte er ein und sorgte für einen entscheidenden Lauf der Licher Basketbären.

Der Baskets-Coach resümierte anschließend: „Ich höre mir jede Woche irgendwelche Sprüche und Aussagen der Spieler an, teilweise Verbesserungsvorschläge. Ich brauche keine Schlaumeier, sondern Gewinnertypen! Offensiv war das heute richtig schwach. Klar war unsere Trainingswoche schwierig. Aber dann muss ich als Spieler noch mehr aus mir herausholen, um zu gewinnen. Heute fehlte der Siegeswillen. Wenn man nicht gewinnen will, sondern nur Angst davor hat, ein Spiel zu verlieren, dann steht man am Ende zu 99% als Verlierer da und zieht ein langes Gesicht. Genauso war das heute! Nächste Woche spielen wir zuhause gegen Würzburg. Da will ich was sehen!“

Für die EN Baskets spielten: Jody Johnson 15, Max Kramer 2, Perl 10, Dücker 8, Padberg 5, Schröter 12, Erdhütter, Mike Kramer dnp, Chris Johnson 16, Massing

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