Mannschaftsvorstellung der EN Baskets Schwelm im Autohaus Tepass und Seiz

Mannschaftsvorstellung der EN Baskets Schwelm im Autohaus Tepass und Seiz

Es war eine prima, eine ausgesprochen gelöste Stimmung, als die EN Baskets Schwelm am Donnerstagabend ihr Team für die Saison 2015/16 vorstellten. Beiratsmitglied Markus Wiethoff, der sich zu Beginn seiner Moderation beim Gastgeber Tepass und Seiz „für fast 20 Jahre Unterstützung“ bedankte, verriet: „Was ich mitbekommen habe, ist das ‘ne geile Truppe.“
Baskets-Geschäftsführer Omar Rahim übernahm als erster die Vorstellung der einzelnen Spieler und konzentrierte sich dabei auf die „Rookies“, also die Spieler, die vor ihrem ersten Jahr in der 2. Bundesliga ProB stehen. Darunter gleich sieben Doppellizenzspieler, die auch für den Regionalligisten RE Baskets Schwelm auflaufen dürfen, wie Maik Koch, Dominik Stodolski, Lukas Erdhütter, Dominik Turudic, Mirko Krieger, Bojan Tietz und Junioren-Nationalspieler Vladimir Pinchuk.
Trainer „Pure“ Radomirovic übernahm mit launigen die Vorstellung der restlichen Akteure. Dass ihm die Arbeit in Schwelm Spaß macht, offenbarte er mit der Äußerung: „Ich bin Trainer von dieser Bande.“ Eine besondere Rolle in seinem Konzept spielen die „alten Hasen“ Sebastian Schröter, mit 32 Jahren der Senior und Kapitän des Teams, und Domonique Crawford (31). Die Routiniers sollen, so Radomirovic, den Youngstern „den Unterschied zwischen hektisch und schnell erklären“.

Natürlich kam auch die Frage nach der Zielsetzung für die anstehende Saison. „Pure“ Radomirovic zögerte einen Moment, antwortete dann: „Das Erreichen der Playoffs“, fügte aber hinzu: „Vor allem geht es darum, langfristig eine Mannschaft mit deutschen Spielern aufzubauen.“ Die Betonung liegt hier eindeutig auf „laaaangfristig“. Sein kurzfristiges Ziel lautet dabei: „Wir wollen 15 von den 40 Minuten ohne Ausländer spielen.“ Und längerfristig, davon ist er überzeugt, wird es möglich sein, ohne Ausländer in der ProA zu spielen – und zu bestehen.

Ausbildung heißt dabei das Stichwort. „Es liegt nur an Ausbildung. Wie die Spieler ausgebildet werden – und wie sie sich ausbilden lassen.“ Mit 20 Trainingsstunden in der Woche ist zumindest vom zeitlichen Rahmen her einiges an Ausbildung möglich.
Am Ende des offiziellen Teils der Team-Präsentation durfte Co-Trainer Stefan Schäfer noch Applaus entgegennehmen, als Markus Wiethoff darauf hinwies, dass er kürzlich die Prüfung zur A-Trainerlizenz erfolgreich abgelegt habe.

(Ulrich Mittag WR/WP)

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