Jede Menge Action beim Erfolg der EN Baskets Schwelm über die AstroStars!

Jede Menge Action beim Erfolg der EN Baskets Schwelm über die AstroStars!

EN Baskets Schwelm – VFL AstroStars Bochum (38:37) 88:83

Mann, war das ein Spiel! Es war eine Menge los bei der Partie der EN Baskets Schwelm gegen die VFL AstroStars Bochum. Die Hölle West war ausverkauft und die Zuschauer bekamen so ziemlich alles geboten. Am Ende gingen die Hausherren aber mit einem knappen aber nicht unverdienten 88:83 als Sieger hervor. Aber erst einmal zur Chronologie der Geschehnisse!
Die Partie wurde angeworfen und die Gäste aus Bochum starteten furios. Hoch konzentriert und mit einer Traumquote erarbeiteten sie sich eine schnelle komfortable Führung. Die Amerikaner Wilson und Howard, sowie der Ex-Schwelmer Felix Engel wussten in der Phase für ihre Bochumer Mannschaft zu gefallen. Die EN Baskets brauchten ein wenig Zeit, um ihre Linie zu finden und konnten erst zum Ende des 1.Viertels einigermaßen aufschließen. Der VFL gewann diesen Abschnitt mit 27:20.
In der Viertelpause thematisierte Baskets-Coch Pure Radomirovic die Verteidigungsarbeit seiner Mannschaft, die nach Wiederaufnahme der Begegnung dann deutlich besser unter dem eigenen Korb agierte. Fast gestandene sieben Minuten erlaubten die Blau-Gelben dem Gegner kein Scoring und hätten bei etwas mehr Entschlossenheit, jetzt schon eine komfortable Führung heraus arbeiten können.

Doch die Spieler von Gäste-Coach Kai Schulze fingen sich zum Ende der 1.Halbzeit wieder und kämpften stark gegen das nun wesentlich strukturiertere Bemühen der EN Baskets an. Mit einer knappen 38:37-Führung gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.
Die Zuschauer in der Halle West, konnten da schon, teilweise basketballerische Feinkost erleben und die Stimmung auf den Rängen erreichte fast den Siedepunkt. Nach der langen Pause sollte es zunächst ein Viertel lang spannend bleiben. Beide Farben schenkten sich nichts und zeigten tollen Basketball. Bochums Felix Engel überzeugte in dieser Phase und stellte sich fast allein gegen den Schwelmer Offensivdruck. Die EN Baskets hingegen bleiben strikt bei ihrem Gameplan und schafften es maßgeblich den Center des VFL, Michael Haucke zu kontrollieren.
Trotz des Bemühens blieb das Spiel auch nach den dritten 10 Minuten sehr knapp. Die EN Baskets führten mit zwei Zählern und die Partie war noch keineswegs entschieden.
Das letzte Viertel ging los und es wurde ereignisreich! Die EN Baskets fingen sehr stark an und trugen ihre Angriffe sehr gut vor, während sie in der Verteidigung noch einen Gang höher schalteten. Ballgewinne wurden per Fastbreak oder durch gutes Setplay erfolgreich abgeschlossen. Mit einem 11:2-Lauf enteilten die Hausherren und gingen nach drei gespielten Minuten mit 66:57 in Führung. Es waren genau 7:08 Minuten zu spielen, da ertönte der Feueralarm aus völlig ungeklärten Gründen. Es ist eindeutig zu sagen, dass Spekulationen über die Ursache völlig fehl am Platz sind!
Die gesamte Halle West (über 600 Zuschauer waren anwesend) musste evakuiert werden, um der Feuerwehr und den Sicherheitskräften die Möglichkeit zu geben, den Grund für den Alarm zu finden und einen möglichen Brandherd festzustellen.Glücklicherweise wurde es nicht bedrohlich.

An dieser Stelle ein DANKE SCHÖN an die Zuschauer für das Verständnis!

Nach 20 Minuten wurde die Spielhalle wieder frei gegeben. Ein kurzes Aufwärmen wurde den Teams gewährt und es konnte wieder losgehen.
Das Geschehen wurde wieder aufgenommen mit Einwurf EN Baskets Schwelm unter dem Korb der Gegner. Die Hausherren überstanden die ungeplante Unterbrechung deutlich besser und bauten ihren Vorsprung auf 73:57 aus. Doch die Bochumer gaben sich noch nicht geschlagen. Eine anschließend starke Phase des VFL brachte eine Menge Unordnung in die Verteidigung der Baskets, die sich dann auch im Angriff breit machte. Die EN Baskets verloren fast gänzlich ihre Linie und ließen die Bochumer immer näher kommen. Auch die „Stop-The-Clock-Aktionen“ der Gäste verfehlte ihre Wirkungen nicht, so dass es bis in die letzte Minute ein, aus EN Baskets-Sicht, unnötiger Kräfteakt wurde. Am Ende reichte es für den ersten Sieg im ersten Heimspiel.
Der Trainer der EN Baskets Schwelm, Pure Radomirovic fand klare Worte bezüglich der letzten Minuten des Spiels: „Zum Ende hin, haben meine Spieler unclever gespielt und die stark kämpfenden Bochumer, die sich nie aufgegeben haben wieder heran gebracht. Das war völlig unnötig und hat mich sehr geärgert. So etwas muss anders gelöst werden.“

Für die EN Baskets Schwelm spielten: Stodolski dnp, Novak 4, Crawford 14 (14 Rebounds), Perl 9 (7 Assists), Brückmann 7, Padberg 7, Schröter 21, Erdhütter 2, Tietz dnp, Henningsen 16, Raß 6, Turudic 2

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