EN Baskets kämpfen und belohnen sich mit einem Sieg gegen Stahnsdorf!

EN Baskets kämpfen und belohnen sich mit einem Sieg gegen Stahnsdorf!

Eintracht Stahnsdorf – EN Baskets Schwelm (36:31) 67:73

Es war eine lange Anfahrt zum ersten Saisonspiel. Insgesamt 8 Stunden waren die EN Baskets Schwelm unterwegs, bis sie in der International School zu Kleinmachnow ankamen. Die heimische RSV Eintracht überraschte die Baskets das erste Mal, da sie mit ihren beiden Importspielern nicht agieren konnten. Beide Amerikaner, die in der vergangenen Saison noch in Südamerika aktiv waren, erhielten nicht rechtzeitig ihre Freigabe und schauten nur von der Auswechselbank in zivil zu. Nach einem guten Warm up und einem guten Start zu Beginn des 1.Viertels, gingen die EN Baskets schnell mit 7:1 in Führung (4.Minute). Die zweite Überraschung hatten die Gastgeber während des Spiels parat. Urplötzlich gelang ein wenig Sand in das Getriebe des Schwelmer Motors und der Gegner kam immer besser, dank einer sehr kämpferischen Einstellung, in die Partie rein. Angeführt von einem stark agierenden Joey Ney übernahm das Stahnsdorfer Team ein wenig die Kontrolle und griffen sich eine Menge Offensiv-Rebounds und erarbeiteten sich somit zweite Chancen. Domonique Crawford fing stark am defensiven Brett an, haute im Angriff einen Alley-Oop-Dunk durch den Ring, landete und verletzte sich.
Nach ersten Behandlungen von Physio Sebastian Gri, war nicht klar, ob er weiter machen konnte. Die Baskets schafften es gegen die aggressiv und zielstrebig aufspielenden RSV-Basketballer bis zum Ende der ersten 10 Minuten einen knappen 13:11-Vorsprung ins Ziel bringen. In der ersten kleinen Unterbrechung versuchte Pure Radomirovic seine Spieler wieder in die Spur zu bringen. Aber die schwierige Phase der EN Baskets sollte noch ein wenig anhalten. Neben verkrampfter Offensive, ließen die Schwelmer weiter viele einfache Körbe der Stahnsdorfer zu. Zudem vernachlässigten die Blau-Gelben immer noch das Rebounding. Bis zum Ende der 1.Halbzeit erspielte sich Stahnsdorf eine knappe Führung und ging auch mit einem kleinen psychologischen Vorsprung in die Pause.
Die Halbzeitansprache von Coach Radomirovic zeigte Wirkung. Mit einer anderen Körpersprache kamen die EN Baskets dann aus der Kabine und beherrschten jetzt immer besser die Bretter. Die zahlreiche Punkteausbeute der Hausherren in Korbnähe wurde immer besser verhindert. Leider war der Baskets-Angriff noch nicht so, wie es zuletzt in der Preseason aussah. Zu viele Einzelaktionen zierten das Spiel der EN Baskets, was den Stahnsdorfern in die Karten spielte. Die zahlreichen und unnötigen Ballverluste der Schwelmer, nutzte das Heimteam zu einfachen Abschlüssen. Mit 48:39 führten die Haus, bis es bei den EN Baskets endlich „Klick“ machte.
Angeführt von einem stark aufspielenden Frederik Henningsen, holten die Baskets Punkt um Punkt auf. Ein „Drei-Punkt-Spiel“ von Kapitän Sebastian Schröter sorgte im letzten Abschnitt für eine erneute Baskets-Führung. Die Rebounds unter dem eigenen sicherte sich Domonique Crawford, der unter starken Schmerzen wieder ins Geschehen eingriff. Ab da kurbelten Perl und Novak das Angriffstempo ihrer Mannschaft nach oben und schienen 1:28min vor dem Ende, beim Spielstand von 69:62, schon alles für ihre Farben  klar gemacht zu haben. Doch offensive Schludrigkeiten der EN Baskets Schwelm und ein paar unnötige Aktionen in der Verteidigung, sorgten für ein erneut knappes Spiel. Stahnsdorf gab sich bis zum Schluss nicht auf und verlangte den Baskets alles ab, das Spiel mit 73:67 noch nach Hause zu bringen. „Wir haben unsere Verteidigungsprinzipien über eine lange Zeit nicht eingehalten und uns das Leben selbst schwer gemacht. Aber wir haben an uns geglaubt, gekämpft und am Ende gewonnen. Das erste Saisonspiel ist immer schwer. Aber mit Kampfgeist haben wir uns irgendwann wieder reingebissen.“ so der Kommentar des EN Baskets-Coaches nach dem Erfolg in Stahnsdorf.

Für die EN Baskets Schwelm spielten:

Crawford 5 Punkte (10 Rebounds), Novak 13, Perl 3, Brückmann, Padberg 1, Schröter 20 (13 Rebounds), Erdhütter, Tietz, Henningsen 28 (7 Rebounds), Rass 3, Turudic

Keine Kommentare

Kommentar-Funktion deaktiviert.