EN Baskets gewinnen mit unglaublicher Energieleistung bei den Drachen!

EN Baskets gewinnen mit unglaublicher Energieleistung bei den Drachen!

Dragons Rhöndorf – EN Baskets Schwelm (31:39) 67:76

 

Was gab es nicht schon für besondere Duelle zwischen Schwelmer und Rhöndorfer Mannschaften in der Vergangenheit. Trotz der intensiven sportlichen Auseinandersetzungen, blieben diese Aufeinadertreffen der Teams und Fans sehr freundschaftlich und fair. Man kennt sich, man schätzt sich!
Auch am 3.Spieltag der Saison 2014/2015 sollte es ein besonderes Spiel werden. Dafür sorgten nicht nur die Protagonisten auf dem Platz, sondern auch die Anhänger beider Lager. 1250 begeisterte Zuschauer, davon etwas mehr als 100 mitgereiste Schwelmer, sorgten für eine Gänsehautstimmung.
Aus sportlicher Sicht, fing die Partie für die EN Baskets eher verschlafen an. Ehe sich die Spieler von Baskets-Coach Thorsten Morzuch so ein wenig orientierten, lagen sie schon mit 8:0 hinten. Prompt nahm Morzuch seine erste Auszeit, um sein Team ein wenig wach zu rütteln. Nach der Unterbrechung erhöhten die Dragons sogar auf 11:0, bis Max Kramer der Korbflaute mit einem gelungenen Korbleger ein Ende setzte und seine Farben endlich auf Kurs brachte. Urplötzlich griffen die Mechanismen im Angriff der EN Baskets. Punkt um Punkt holten sie auf und gestalteten ein völlig offenes Spiel. Auch die Zusammenarbeit in der Baskets-Verteidigung klappte wesentlich besser, welche die Dragons zu immer schwierigeren Würfen zwang. Am Ende der ersten 10 Minuten stand es nur noch 22:17 für die Heimmannschaft.
Im 2.Viertel schalteten die EN Baskets noch einen Gang höher! In der Defence wurde jetzt unheimlich engagiert gearbeitet. Die Schwelmer agierten hellwach und konnten durch eine gute Rotation zahlreiche Turnover der Dragons erzwingen. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der 1.Hälfte gab es auch keinen Rhöndorfer Feldkorb mehr, der nicht unter Druck gesetzt wurde. Kapitän Schröter und ein starker Julius Dücker fischten die entstandenen Rebounds vom defensiven Brett und erlaubten wenige zweite Chancen der Dragons. Offensiv zeigten die Baskets ihr bestes Viertel der bisher jungen Saison und scorten nach Belieben. Mit einem verdienten 39:31 aus Sicht der EN Baskets ging es in die Halbzeitpause.
Ganz anders als in der Vorwoche, kamen die EN Baskets wesentlich wacher aus der Kabine und spulten auch im 3.Viertel ihr Programm ab. 10 Minuten lang fanden die Dragons kein richtiges Mittel, um die Baskets zu gefährden. Diese bauten die Führung kontinuierlich auf über 10 Punkten aus.
Auch zu Beginn des letzten Abschnitts lief bei den EN Baskets alles nach Plan. 7 Minuten vor Ende der Partie, schien schon alles gelaufen sein, als Leo Padberg per Korbleger das 64:48 für seine Schwelmer erzielte.
Wie schon gegen Karlsruhe, verloren die EN Baskets nun für kurze Zeit den Faden und die Ordnung im Angriff ging leider erneut verloren. Rhöndorfs Laudermill leckte als erstes Blut und spielte sich, ähnlich wie Karlsruhes Roessler in der Vorwoche, in einen kleinen Rausch und traf aus allen Lagen. 2:52 min. vor dem Ende stand es 64:68 auf der Anzeigetafel. Die Halle tobte und die Zuschauer verwandelten den DragonsDome zu einem wahren Hexenkessel, während das Spiel nun auf der Kippe stand. Die Dragons versuchten die Zeit zu stoppen und brachten 1:05 min. vor Schluss Leo Padberg an die Linie, der beide Freiwürfe verwandelte. In der nächsten Verteidigungssequenz der Baskets wurde Sebastian Schröter gefoult. Er schraubte die Schwelmer Führung erneut nach oben. Wieder war es Laudermill, der für seine Dragons mit einem „Wahnsinns-Dreier“ auf 4 Punkte verkürzte. Doch letztendlich sorgten ein Korbleger von Max Kramer und ein erfolgreicher Freiwurf von Chris Johnson für Jubel in den Reihen der Baskets.

Stimmen zum Spiel:
Boris Kaminski (Headcoach Rhöndorf): „Gratulation an Schwelm zu einem absolut verdienten Sieg. Wir haben heute leider nur im ersten Viertel unsere Art von Basketball gespielt und sind auch folgerichtig schnell in Führung gegangen. Aber schon da haben wir in der Verteidigung ein paar Mal gepennt und so einen noch größeren Vorsprung verpasst. Im zweiten Viertel haben wir dann den Faden komplett verloren und alles vergessen, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat. Wir haben überdreht und wollten die Dinge erzwingen.“

Thorsten Morzuch (Headcoach Schwelm): „Wir sind ganz schlecht in die Partie gestartet und haben die Vorgaben überhaupt nicht umsetzen können. Wir haben uns dann aber auf unsere Stärken besonnen und vor allem den Kampf angenommen. Ein bisschen Glück war bei einigen offenen Dreiern von Rhöndorf auch dabei, aber so haben wir das Momentum auf unsere Seite bekommen. In der Folge waren wir dann auch mental sehr stark und haben uns nicht mehr von unserem Weg abbringen lassen.“

EN Baskets Schwelm: J.Johnson (15), Winterberg (DNP), Max Kramer (13/3, 5 Assists), Lange (-), Dücker (15/2, 11 Rebounds), Padberg (12), Schröter (17/2, 6 Rebounds), Erdhütter (-), Mike Kramer (DNP), C.Johnson (4), v. Guionneau (DNP)

Dragons Rhöndorf: Milovic (10/2 Dreier, 8 Rebounds), Untulis (4), Thülig (18/1, 5 Steals), Tratnjek (2), Schönborn (7/1), Geretzki (-), Wendeler (5), Mushidi (-), Laudermill (21/4), Winterhalter (-)

Wir bedanken uns bei unseren Fans für die tolle Unterstützung. Ohne euch hätten wir nicht gewonnen!

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