Beim Ibbenbürener Basketballfest reißt die Serie der EN Baskets Schwelm!

Beim Ibbenbürener Basketballfest reißt die Serie der EN Baskets Schwelm!

AOK Ballers Ibbenbüren – EN Baskets Schwelm (48:49) 96:86

Die Verantwortlichen der AOK Ballers Ibbenbüren hatten in allen Bereichen ihre Hausaufgaben gemacht. Die geplante 1000-Zuschauer-Marke wurde im Spiel gegen die EN Baskets Schwelm tatsächlich geknackt und auch das Rahmenprogramm war sehr gut organisiert. Das Team und die Fans der EN Baskets Schwelm wurden sehr freundlich und respektvoll empfangen, so dass auf dem Feld und den Rängen eine tolle Atmosphäre entstehen konnte. Für die Realisierung dieses Events kann man die AOK Ballers nur beglückwünschen.

Die EN Baskets Schwelm waren nun 10 Spiele in Folge ungeschlagen und traten gegen einen Gegner an, der sich seit der Hinspielklatsche personell sehr verändert hat. Vor einigen Wochen trennten sich die Gastgeber von ihrem bisherigen Trainer und sicherten sich, wie im Vorbericht erwähnt, ab Januar die Dienste des Shooting-Guards Rishi Kakad, der von den Hannover Korbjägern zum TVI wechselte. Mit ihrem Neuzugang gewannen die AOK Ballers 5 Spiele in Folge und es war nur die Frage, welche Serie der beiden Kontrahenten an diesem Abend reißen würde.

Als die Partie dann auch angeworfen wurde, war schnell klar, dass das Spiel auf beiden Seiten sehr intensiv geführt werden würde. Die Mannschaften schenkten sich kaum Freiräume, so dass sich das Punkten hüben wie drüben zu einer harten Arbeit entwickelte. Bei den Ballers waren es, wie erwartet, die Hochkaräter Kakad und Hortmann, die ihr Team anführten. Mit einer schier unglaublichen Trefferquote aus allen Lagen sorgten sie für Jubel auf den Rängen und Schwierigkeiten im Defensivspiel der EN Baskets. Diese wiederum hatten nicht ihren besten Tag in der Offense erwischt und mühten sich zu schwer heraus gearbeiteten Punkten. Zur kleinen Pause lagen die Hausherren  knapp mit 25:22 vorne.

Als es dann weiter ging, funktionierte der Angriff der Baskets deutlich besser. Der Ball wurde bei den Blau-Gelben gut bewegt und führte folgerichtig zu einfachen Abschlüssen. Mikutis, Hulsen, Perl und Boyce kümmerten sich in der Verteidigung, im Rotationsprinzip um Kakad und Hortmann. Dieses klappte zunächst gut, bis der „One-Two-Punch“ der AOK Ballers dann geschickt seine Mitstreiter in Szene setzte, die sich mit sicheren Würfen von jenseits der Dreier-Linie und aus der Mitteldistanz auszeichneten. Doch eine Schwächephase der Heimmannschaft, nutzten die Baskets zu einem Lauf, der ihnen bis zur Halbzeitpause einen kleinen Vorsprung brachte.

In der Halbzeitpause stellte Trainer Falk Möller seine Spieler auf die letzten 20 Minuten ein. Diese kamen auch hellwach in die Partie rein und bauten ihr Punktepolster etwas aus. Eine Ibbenbürener Auszeit zeigte anschließend Wirkung. Wesentlich wacher kamen die Gastgeber aus der Unterbrechung und wieder Zähler um Zähler an die Baskets heran. Beim Gleichstand von 61:61 nahm dann auch der Schwelmer Coach eine Auszeit. Die EN Baskets verteidigten in der Folgezeit wesentlich intensiver. Dennoch erfuhren ihre Bemühungen einen mächtigen Bruch. Gael Hulsen und der Ibbenbürener Coach gerieten in eine verbale Auseinandersetzung. Die Unparteiischen entschieden auf Technisches Foul für beide Streithähne. Kurze Zeit später waren die AOK Ballers im Angriff. Bei einem härteren Körperkontakt gaben die Schiedsrichter kein Offensivfoul gegen Ibbenbüren, sondern „Flopping“ gegen Hulsen. Bei dieser Aktion fiel Schwelms Nr.11 unglücklich auf die Hand. Die erste Diagnose durch den Baskets-Physiotherapeuten lautete Mittelhandbruch und sollte sich wenig später im Krankenhaus bestätigen. Die Fraktur ist so kompliziert, dass eine Operation erforderlich sein wird und die Baskets auf  Hulsen mehrere Wochen, eventuell für den Rest der Saison verzichten müssen.

Als es dann weiter ging, hatten die EN Baskets Schwelm ein kleines sportliches Tief. Kakad und Co. nutzten diese Phase für ihre Farben und gingen bis zur Viertelpause mit 71:64 nach vorne.

Auch zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Ballers die bestimmende Mannschaft auf dem Platz. Rishi Kakad (39 Punkte) und Chris Hortmann (26 Punkte) waren kaum noch zu halten und bauten den Vorsprung auf 80:70 und später auf 83:72 aus. Aber die EN Baskets zeigten noch einmal die Moral eines Topteams und kämpften sich auf 2 Punkte heran. Auch die Angriffe, die eine Schwelmer Führung bringen sollten, wurden gut durch gespielt. Es entstanden freie Würfe, die aber allesamt knapp ihr Ziel verfehlten. Ibbenbüren nutzte nun die letzte entscheidende Chance zu enteilen und gab den EN Baskets Schwelm keine Gelegenheit mehr, wieder heran zu kommen. Nach 10 Siegen in Folge, mussten die EN Baskets Schwelm wieder einen Dämpfer hinnehmen.

„Die AOK Ballers Ibbenbüren haben offensiv eine sehr starke Leistung gezeigt. Ihre Trefferquote bei leichten und vor allem schwierigen Würfen war unglaublich hoch und der maßgebliche Grund für ihren Sieg. Kakad und Hortmann waren herausragend, aber haben in vielen Situationen auch noch clever den freien Mann gefunden. Wir hingegen haben heute nicht unser bestes Spiel im Angriff gezeigt und müssen anerkennen, dass wir gegen eine sehr gute Ibbenbürener Mannschaft verdient verloren haben.“ resümierte Baskets-Coach Möller nach der Niederlage.

EN Baskets Schwelm: Boyce 14 (7 Rebounds), Mikutis 26 (8 Rebounds), Perl 7 (6 Assists, 5 Steals), Krieger 2, Meyer-Tonndorf, Hulsen 4, Schröter 16, Erdhütter dnp, Pinchuk dnp, Tota 11, Speier 6 (8 Rebounds)

 

WBV-Pokalspiel am kommenden Montag gegen die WWU Baskets Münster!

 Nun gilt es für die EN Baskets Schwelm, die Köpfe wieder frei zu bekommen.

Bereits am kommenden Montag findet das WBV-Pokal-Viertelfinale der EN Baskets Schwelm gegen die WWU Baskets aus Münster statt. Spielbeginn im Baskets Dome (Milsper Str. 35, 58332 Schwelm)  ist um 20:15 Uhr. Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr.

 

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